Summerfeeling mit Garten, Bulli und Gasgrill

Der Sommer kann kommen. Und zwar in mehrfacher Hinsicht.

Die Ostertage haben wir genutzt, um einige Projekte im Garten umzusetzen. Wir haben drei neue Hochbeete gebaut, die dann in den kommenden Wochen bepflanzt werden und uns dann in den nächsten Monaten hoffentlich reiche Ernte beschert.

Zudem habe ich die Konstruktion für unsere Lounge gezimmert. Uns fehlte auf der Terrasse immer ein gemütlicher Platz zum Entspannen. Den haben wir dann jetzt – sobald de Polster angekommen sind. Als nächstes ist ein neuer großer Esstisch für draußen sowie die Outdoorküche dran. Aber vorher werde ich noch den Rasenmähroboter installieren.

Einige Tage vorher haben wir uns einen Bulli gekauft. Zum einen, um das Platzproblem im aktuellen Auto zu beheben. Zum anderen, um unserem Lebensstil und der Art, wie wir Ausflüge und Urlaube machen gerecht zu werden. Wir sind Nordlichter und entsprechend gern am Wasser. Mit dem Bulli haben wir die Möglichkeit auch mal eine Nacht am Strand zu verbringen oder einen kleinen Roadtrip zu machen.

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Als ausgewiesener Grillfreund, will ich dabei auch nicht auf eine schöne Bratwurst oder Maiskolben verzichten.
Deshalb kam der Produkttest für einen portablen Gasgrill von Campingaz genau richtig. Holzkohle zu entsorgen ist unterwegs im Zweifel nervig oder schwer möglich. Zudem ist das Grillen mit Holz unterwegs eher eine schmutzige Angelegenheit. Obendrein grillen wir zuhause eh seit einigen Jahren mit Gas und ich bin überzeugt davon. Trotzdem brauche ich für uns eine ausreichend große Grillfläche und eine gute Qualität. Wenn wir den Grill mitnehmen, soll er auch stabil sein.
Das kann ich für den Attitude 2go CV von Campingaz unterschreiben.
Der Grill ist überraschend schwer, aber das spricht für seine Qualität und hoffentliche Langlebigkeit. Die Elemente sind gut verarbeitet. Eine kleine Gaskartusche soll ca. 2 Stunden reichen, was für einen Grillgenuss vollkommen ausreichend ist.
Ich freue mich schon auf den ersten Grilltag am Wasser.

Der Sommer kann kommen.

Das konnten wir im Februar im Garten schon erledigen.

Die ersten beiden Monate des Jahres sind schon vorbei und damit auch die ersten beiden Garten-Monate. Was halb dramatisch ist, da in dieser Zeit im Garten eh wenig bis gar nichts zu tun ist. Gerade, wenn man auch kein Wintergemüse angebaut hat, sondern die Beete die kalte Jahreszeit über brach liegen.

Die zwischenzeitlichen sehr warmen Tage im Februar haben uns aber – wie so viele andere auch – nach draußen getrieben. Wir waren überraschend produktiv und haben da schon viel geschafft. Vor allem die unliebsamen Aufgaben, die wir sonst gern vor uns herschieben. Umso froher waren wir, als wir nach dem warmen Wochenende einen kurzen Rundgang durch den Garten gemacht haben.

Was hatten wir schon erledigt:

  • Terrasse und den Pflasterweg gekärchert – herrje, waren die Bodenplatten schmutzig
  • Pfefferminze aus dem Kirschbaum-Beet entfernt – die Minze wucherte wie wild und sah nicht mehr schön aus
  • Kleinen Strauch aus dem Terrassenbeet gerissen, da er nicht mehr zur Optik passte
  • Zwei weitere Beete von Unkraut und Altlasten des letzten Jahres befreit
  • Die beiden restlichen hohen Hecken (bzw. es waren nach dem Beschnitt im letzten Jahr nur noch die Stämme) aus dem Boden gerissen – hier kommen neue blühende Hecken hin
  • Werkstatt einmal aufgeräumt
  • Einen Teil des noch rumliegenden Geäst gehäckselt

Diese Gartenarbeiten haben wir für März auf dem Zettel

Im März stehen dann eher einige Baumaßnahmen auf dem Zettel sowie die Vorzucht von Gemüse auf dem Fensterbrett.

  • Aber ich werde den Mähroboter aufbauen oder besser gesagt erstmal das Kabel verlegen, da werde ich ein Wochenende wohl benötigen. Vorher muss ich eine Mähroboter-Garage bauen, damit das gute Teil geschützt ist.
  • Drei Hochbeete müssen zusammengezimmert werden.
  • Die Outdoor-Küche muss gebaut werden.
  • Die Sitzlounge muss errichtet werden – hier steht noch in den Sternen, ob wir auf ein System kaufen oder komplett neu bauen.

Das alles neben einigen Projekten im Haus. Und alles, bevor wir das Spielhaus im Sandkasten zur Matschküche umbauen, Efeu vom Schuppendach entfernen und weitere Kleinigkeiten erledigen.

Das Wetter muss nur etwas mitspielen, damit der März genauso produktiv ist, wie der Februar.

Erste Gedanken zum Wintertransferfenster

Es dürfte nicht verwundert haben, dass der EffZeh im Winter nochmal auf dem Transfermarkt tätig war. Trotz klammer Kassen musste der Verein handeln. Wie schon im Sommer kein leichtes Unterfangen und Neuzugänge waren erneut nur im Zusammenspiel von Abgängen möglich.

Dass für Clemens und Sörensen Abnehmer gefunden werden konnte, kann als kleiner Erfolg gewertet werden. Die Beiden spielten in den Planungen keine Rolle und haben dadurch Freiraum verschafft.

Dass Höger sich gegen einen Wechsel entschieden haben soll, ist aus Vereinssicht schade. Sein Abgang hätte sportlich nicht weh getan, aber strukturell und finanziell absolut Sinn gemacht.

Meré durfte man nicht gehen lassen, um keine Baustelle in der IV aufzumachen. Das haben die letzten Monate immer wieder gezeigt. Verletzungen, Sperren oder Formschwankungen hätten uns mit dann nur noch Bornauw, Czichos und Cestic auf wackelige Beine gestellt. Voloder wurde gerade erst zurück versetzt. Jannes Horn ist für mich genauso nur eine Notbesetzung, wie Benno Schmitz. Meré wird seine Spielzeiten erhalten… im Sommer dürfte dann aber endgültig Schluss sein. Falls sich ein Verein findet. So bitte für den Jungen, der durchaus Talent mitbringt.

Der Last-Minute Abgang von Modeste kam dann doch mehr als überraschend. Es scheint Sinn zu machen, aber Köln beraubt sich hier aktuell trotzdem einer Option. Einen Wandspieler gibt es gerade nicht wirklich. Dennis, Duda und Thielmann kommen über Technik und Schnelligkeit. Die körperliche Präsenz geht uns mit dem Trio vollends ab. In den kommenden Spielen bis zum Ende der Saison wird Gisdol aber vermutlich eh auf schnelles Umschaltspiel setzen. Eine Kante im Sturmzentrum ist da weniger gefragt. Im Zweifel wird Tolu richtig gefordert und vielleicht braucht er Spielpraxis in der höchsten Liga, um noch den nächsten Schritt zu gehen. Auf eine schnelle Rückkehr von Andersson zu hoffen, ist fast schon naiv.

Die Winterzugänge beim 1. FC Köln

Von Dennis darf man sich keine Tore am Fließband erwarten. Aber durch seine Geschwindigkeit sollte er gut ins System passen und dadurch für Gefahr sorgen. Zusätzlich dürfte er Räume für seine Mitspieler schaffen und diese vor allem offensiv entlasten. Duda kann dadurch hoffentlich mehr seine Kreativität spielen lassen und im Zusammenspiel mit Dennis für schöne Kombinationen sorgen. Da Dennis sich offenbar auf Rechtsaußen wohler fühlt, kann Wolf wieder auf eine etwas defensivere Position wechseln und dem Spiel damit mehr Stabilität schenken. Dass er offensiv trotzdem (weiterhin) Akzente setzen kann, hat er in Bielefeld bewiesen. Sollte Andersson irgendwann wieder einsatzfähig sein, könnte ihn Dennis über rechts flankieren und Duda von der Zehn aus dirigieren.

Als der Dennis-Transfer verkündet wurde, hatte ich den Sinn durchaus verstanden, aber mich schon gefragt, ob das reicht. Denn das Offensivspiel litt nicht vorrangig an einem fehlenden Angreifer, sondern auch viel am fehlenden Aufbauspiel. Wenn man den Ball gar nicht erst vor und in den gegnerischen Strafraum bringt, nützt der beste Angreifer wenig. Diese Schwachstelle wurde dann schnell mit Meyer behoben. Also hoffen wir es mal. Ich bin wirklich gespannt, ob er uns schnell weiterhelfen und dem Spiel seinen Stempel aufdrücken kann. Kleine, technische starke Mittelfeldspieler hatten wir zuletzt mit Koziello und Schaub auch schon im Kader. Beide kamen nicht zum Zug und wurden abgegeben. Meyer bringt eventuell eine größere individuelle Klasse und eine höhere Erfahrung mit. Zudem ist er zweikampfstärker und hatte seine beste Zeit als Sechser.

Aber genau in der defensiven Mittelfeldzentrale muss sich Meyer erstmal gegen Skhiri, Hector, Özcan und Elvis durchsetzen. Offensiver ist Duda gesetzt, mit dem er aber aus technischer Sicht harmonieren kann. Wenn Meyer aus einer tieferen Position – vielleicht als Achter vor Skhiri – das Spiel ankurbeln und sich offensiv einschalten kann, dann könnte sich die Verpflichtung auszahlen. Fehlende Spielpraxis und der Druck, der auf ihm (und seinem Namen) liegt, sind hier der Knackpunkt.

Özcan dürfte im Gegenzug den Anschluss verlieren – mal wieder. Eine Verlängerung seitens des Spielers dürfte sich dadurch im Sommer schwieriger gestalten. Rein vom Kopf her. Selbst, wenn Elvis dann nach Wolfsburg zurück kehrt und Meyer nicht gehalten wird. Das Standing, was er sich wünscht und benötigt, hat er schon jetzt nicht mehr.
Darum und um all die Einzelschicksale geht es in den letzten Partien jedoch nicht mehr. Gisdol muss eine funktionierende Mannschaft auf den Platz schicken, die defensiv stabil steht und offensiv Akzente setzen kann. Mit den Kaderanpassungen im Winter wurde ein solider Grundstein gelegt, der aber einige Fragezeichen enthält. Dennis und Meyer müssen sich einfinden und funktionieren, damit die Hoffnung Klassenerhalt nach dem 34. Spieltag Wirklickeit wird.

Keine Zeit verlieren, 1. FC Köln

Der Januar war für den 1. FC Köln und den weiteren Saisonverlauf als so wichtig deklariert worden. Sechs Partien – allesamt Spiele, bei denen man was mitnehmen kann. Erst recht nach dem guten Lauf zum Jahresende. Und sicherlich waren die ersten beiden Gegner die härtesten Brocken. Nachdem die Leistung gegen Augsburg schon erschreckend war, hat Freiburg uns richtig zerlegt. Das macht einfach keinerlei Hoffnung auf die kommenden Partien. Mit Blick auf die kommenden Gegner muss jetzt eine Kehrtwende her. 

Wenn Gisdol geht, müsste Heldt selbst seinen Hut nehmen, da er seine Zukunft eng an den Trainer geknüpft hat. Wird er nicht, ich weiß. Die Frage wäre, ob ein neuer Trainer mit bestehendem Personal die schnelle Wende schaffen würde. Der Kader liest sich nicht gänzlich schlecht, aber es fehlt an einigen Ecken. Gisdol hat es einmal mehr nicht geschafft eine ausgewogene Misching aus Defensive und Offensive herzustellen. Zuletzt hatte er sein Augenmerk auf die Verteidigung gelegt und damit ging nach vorne nichts. Jetzt sollte offensiv aktiver agiert werden und wir liefern wieder Böcke in der Abwehrarbeit. Gleichzeitig geht offensic trotzdem nichts. Eventuell würde es mit Kainz und einem fitten Andersson anders aussehen. Das ist aber hätte hätte und hilft uns aktuell gar nichts. 

Realistisch würde ich auf diese erste Elf setzen. 

Horn

Mere – Bornauw – Cestic

Skhiri – Hector

Wolf – Özcan – Katterbach

Duda – Thielmann

Andererseits wäre ich gern radikaler. Einfach im Frust, dass ich befürchte, dass wir mal wieder runtergehen. In dem Fall würde ich dem Nachwuchs 19 Spiele Zeit geben, um sich an den Profifussball zu gewöhnen und Erfahrung zu sammeln, die in der zweiten Liga durchaus hilfreich sein sollte. 

Darunter würden dann auch Horn, Mere, Hector und Skhiri leiden, die durchaus wichtig für die Mannschaft sind bzw. zuletzt wichtiger geworden sind. Duda wäre der einzige, der durchaus mehr mitgebracht hat und zusammen mit Bornauw und Özcan die zentrale Achse bilden würde. 

Krahl

Voloder – Bornauw – Cestic

Sponsel – Özcan – Katterbach

Thielmann – Duda – Obuz

Lemperle

Hinter Duda noch Castop aufbauen und sobald Dietz aus seiner Verletzung zurückkommt, ihn zum Mittelstürmer entwickeln. 

Dieser Weg würde den Nachwuchs auch darin bestätigen, dass die Profiverträge und Kaderzugehörigkeiten der letzten Monate durchaus Nachhaltigkeit versprechen. Cestic, Thielmann und Katterbach müssen weiter aufgeboten und Obuz, Lemperle & Co schrittweise herangeführt werden. 

Unabhängig davon welcher Weg eingeschlagen wird, klar ist dadurch, dass Sörensen, Höger und Clemens, aber auch J. Horn, Drexler, Modeste, Easy und selbst Czichos keine Zukunft am Geißbockheim haben und idealerweise schnell von der Gehaltsliste gestrichen werden sollten. Wie wahrscheinlich auch der Trainer Markus Gisdol. 

Schnee als Hoffnungsbringer

Wie so viele in Europa habe ich gestern Abend auf dem Sofa gesessen und nichts Schlimmes erwartet. Dann trudelten die Nachrichten vom Sturm auf das US-Kapitol ein. Der Abend verlängerte sich dadurch. Twitter war hier einmal mehr meine erste und meist frequentierte Anlaufstelle. Ich war schockiert und fühlte mich an den Sturm der Reichtags-Treppen erinnert. Das macht weiterhin Angst, wenn man die Entwicklungen beobachtet. In Übersee angetrieben vom Mann im Weißen Haus. Das ist verstörend. 

Die Cousine meiner Frau, die in den USA lebt war während der Wahlen schon peinlich berührt und gestern genauso geschockt, wie der Großteil der Welt. Und nebenbei erfährt man, dass ihr Mann kurz vor den Feiertagen positiv auf Corona getestet wurde. 

2021 beginnt schon mal Scheiße. 

Doch dann wachte ich auf, öffnete die Fensterläden und rief halb aufgeregt die Kinder. Es hatte geschneit. Zumindest für norddeutsche Verhältnisse. Noch vor dem Frühstück ging es raus, ehe alles geschmolzen sein würde und die Jungs bauten ihre erste Schneemänner ihres Lebens. Es ist doch noch nicht alles verloren. 

Ernsthaft?!?

Die notgedrungene Idee in der ersten Arbeitswoche des Jahres den Vormittag jeweils frei zu nehmen, ist durchaus charmant. Man startet ruhig und stressfrei, findet dann Zeit etwas im Haushalt zu erledigen und mit den Kids zu spielen. 

Sowie vormittags das Paket anzunehmen, zu öffnen und verständnislos in den Karton zu blicken. 

Mit dem Starter habe ich dann mal mit zwei Jahren Verspätung das Licht im Hauswirtschaftsraum wieder aktiviert. Zudem im Flur die Heizung zum Laufen gebracht.

Nach den paar Stunden Arbeit dann wieder die ernsthafte Frage, ob die neuen Corona-Regeln der Bundesregierung das sind, was uns hilft. Ich bezweifel es, aber habe selber keine Idee. Lest dafür den Thread auf Twitter durch.

Weerke Tagebuch 02. Januar 2021

2020 super gemütlich ausklingen lassen. Ganz entspannt am Lagerfeuer mit Stockbrot, Würstchen, Maiskolben, ganz viel Kerzen und Knicklichtern, Berliner und Pförtchen. Es war einfach schön. Und ehrlicherweise wäre das nichts gewesen, was wir ohne Corona so nicht erlebt hätten. Hätte durchaus Lust das als Tradition zu entwickeln. 

Was Serien betrifft, sind wir alles andere als first mover. Eine Woche nachdem die letzte Episode von Game of Thrones ausgestrahlt war, starteten wir mit S1F1. Aktuell sind wir in den letzten Züge von Haus des Geldes. Ich mag es ja durchaus sehr, wenn Protagonisten scheitern und sterben, aber was da in Staffel 3+4 passiert, reißt mich mit, aber geht mir teilweise zu weit. Wenn das so weitergeht, muss ich Angst vor Staffel 5 haben. Die wurde angekündigt und eventuell sind wir dafür dann mal just-in-time. Dank Corona, denn eigentlich hätte sir schon im September ausgestrahlt werden. 

Der EffZeh ist erwartungsgemäß krachend schlecht ins Jahr gestartet. Mal wieder mit einem deutlichen Rückschritt nach einer Pause und gegen Augsburg. Da kann einem direkt wieder Angst & Bange werden… dabei wäre gerade zu Beginn dieses so wichtigen Januars eine überzeugenden Vorstellung arg wichtig gewesen. 

Damit hier im neuen Jahr mehr und vor allem regelmäßiger was passiert, habe ich mir noch in den letzten Tagen des alten Jahres einen groben Plan erstellt. Da kann ich nur krachend scheitern, wobei ich sehr verhalten und machbar geplant habe. Stay tuned. 

Election Day

Wohl noch nie habe ich so bei einer Wahl mitgefiebert. Habe das Auf und Ab mitgenommen. War ernüchtert, komplett ratlos und dann voller Hoffnung. Zum Glück erprobt – durch den EffZeh. 

Das Wahlsystem, die Wähler. In einer Demokratie muss man anerkennen, wenn so viele Menschen eine Person wählen, die man selber absolut unpassend findet. Verstehen muss man es nicht. Erst recht dann nicht, wenn Jener die den demokratischen Gedanken aus seinen Angeln heben will. Aber das Wahlsystem krankt. Das müsste modernisiert werden. 

Diese stumpfen Parolen finden ihre Wähler. Man kann sie sogar verstehen in ihrer Umgebung. Es offenbart die Größe des Landes und das Ungleichgewicht, dsss es in sich trägt. 

Mit Leuten über die Wahl, die Politik und die Zukunft gesprochen. Gerade als Vater. Haben uns auf später bei einem Bier verabredet. Es gibt so viel zu erzählen. Es bleibt nicht die Zeit und die Gelegenheit. 

Mit einem guten Ausgang ist noch nicht alles gut. Es werden heftige Tage folgen. Die gilt es zu überstehen. Dann ist es ein erster Schritt. 

Diesen – oder einen weiteren kleinen – habe ich in der Geschichte gemacht, die ich nebenbei schreibe. Der Spannungsbogen ist aufgebaut. Es wird klarer, wohin die Reise gehen wird. Abends liege ich im Bett und denke darüber nach, wie es weitergehen könnte. Lass mich leiten. 1.244 Wörter sind es jetzt. Weniger als das täglich Ziel. Das stresst mich weiterhin nicht. Stattdessen habe ich eine Freude gefunden, eine Geschichte wachsen zu sehen. 

Drama im Kellerraum

Der Herbst ist da, draußen wird es kalt, der Kamin ist noch nicht eingetroffen, also durfte der Heizungsmonteur nochma antreten und die Anlage im Keller warten. Er trabte also die Treppenstufen hinunter und war verschwunden. Bis ich eine leise Stimme hörte. Ich ging zur Tür und wollte leise nachfragen, ob er was gesagt hatte, da schluchzte er „ich weiß, dass ich scheiße bin“… „ja“… „weiß ich doch“

Das gesamte Drama blieb mir versperrt.

Aber scheiße war er tatsächlich, weil er – ob vom Frust oder nicht – sich in unseren kleinen Keller setzte und eine Zigarette anzündete. Ich bemerkte den Geruch erst später und ertappte ihn auf frischer Tat, als er sich die zweite Fluppe anzündete. Ohne vorher zu fragen, versteht sich. In einem Nichtraucherhaushalt mit kleinen Kindern. Musste auch erstmal bringen.

Die Beschwerde ist raus.
Privates Drama hin oder her.

Mal sehen, ob das Thema im Kopf bleibt und vielleicht noch verwurstet wird in der November-Geschichte. Potential hätte es. Erst recht, da ich noch nicht klar sehe, wohin sich die Geschichte entwickeln soll. Stand jetzt bin ich bei 640 Wörtern.

Schreibend durch den November

Wenn der goldene Oktober einen Tag zu spät an die Terrassentür klopft und uns nach draußen lockt. Es war mild (gestern Abend schon) und sonnig. Die Sonnenbrillen wollten nochmal ausgeführt und die Jungs in Bewegung gebracht werden. Fühlte sich fast schon wie Frühling an oder einfach wie ein sensationeller Herbsttag.

Damit der November nicht zu langweilig wird und man abends etwas Sinnvolles macht, habe ich mich entschieden am #NaNoWriMo teilzunehmen Seit 1999 nehmen sich dabei Autoren (und jene, die einfach gern schreiben) vor innerhalb von 30 Tagen eine 50.000 Worte-Geschichte zu schreiben.

Ich bin aus dem Schreiben komplett rausgekommen und finde das einen schönen Anreiz, um hier etwas zu machen, was mir Freude bringt, anstatt einfach nur sinnlos auf dem Handy rumzudaddeln. Außerdem finde ich schön, wenn ich hier etwas Output produzieren kann.

Ich zweifel daran, dass ich wirklich 50.000 Wörter zusammen bekommen. Das sind knapp 1.700 Wörter pro Tag. Was machbar ist, wenn man ausreichend Zeit hat und jeden Tag ins Schreiben kommt. Beides könnte ein Problem bei mir werden. Aber ich lass mich da gar nicht erst stressen. Wenn es nur 10.000 Wörter sind und ich eine runde Geschichte habe, toll. Wenn es 30.000 Wörter werden und ich noch weiterschreiben muss, dann wird einfach verlängert. Alles gut. Hauptsache, ich bekomme was zusammen.

Entsprechend habe ich einfach angefangen. Ohne Idee und ohne mir vorher Gedanken gemacht zu haben.
Das Intro ging dann ganz gut von der Hand. Waren aber schon mal nur knapp 200 Wörter. Macht aber Lust auf mehr. Ich weiß nur noch nicht, in welche Richtung sich die Story entwickeln soll.