Erst im Morgengrauen kehrte Jody in ihr Lager zurück. Sie hatte noch eine zeitlang am Rande der Lichtung gesessen. In sich gesackt, das Gesicht in den Händen gebohrt, leise schluchzend. Sie war geschafft und verzweifelt. War das wirklich der Mann, für den ich ihn gehalten hatte? Wo kam er so plötzlich her? Wie ist das möglich? Das geht doch eigentlich nicht. Nein, er kann es nicht gewesen sein! Aber er sah ihm doch so verdammt …
WeiterlesenKategorie: ANDRE
— Kapitel 1 —
Ein schrilles Kreischen durchzuckt die Nacht. Ein Schrei – irgendwie fern und trotzdem nah. Undefinierbar leise und doch klar und verständlich. Dazwischen immer wieder ein Lachen. Dieses fieses Lachen, wie es jeder aus alten Filmen kennt, wenn der ’Joker’ wieder mal einen durchtriebenen Plan ausgeheckt hat. Dieses kalte Lachen. Dieses befriedigte. Dieses quälende Gelächter, wenn jemand einem anderen Schmerz zuführt, und sich daran ergötzt. Und dann wieder Schreie. Todesschreie. Erst Schreie voller Qual und Pein, …
WeiterlesenWartezeit
Die Leute gehen auf und ab, und schauen hoch zum Himmel. Ein Zug wieder Verspätung hat, Am Bahnsteig ein Gewimmel.
WeiterlesenGetragen von Musik
Die Menschenmenge schnlendert dahin nein, sie tanzt sogar nur jeder einzelne im anderen Takt voneinander unabhängig abgestöpselt – auf ihrem eigenen Konzert vor dem (oder als der) Künstler in ihrem Ohr die Finger geben den Takt die Lippen singen leise mit vor den Augen karaokegleich der Text sie ziehen an dir vorbei getragen von der Musik und vor der Brust baumelt der MP3-Player (eingereicht und angenommen beim Lyrikwettbewerb von der Nationalbibliothek deutschsprachiger Gedichte)
WeiterlesenTu etwas! (Sei ein Drachentöter, denn Drachen leben zeitlos)
Die Drachentöter satteln ihre Pferde. Es gibt viele Drachen, wie die Geschichte uns lehrte. Sie nehmen ihre Rüstung, schleifen ihr Schwert. Zu leben sind es die Drachen nicht wert. Sie spucken Feuer und verbreiten Furcht. Die Drachentöter kommen, also seid beruhigt. Sie spitzen die Krallen und fletschen die Zähne. Sie zermalmen alles, diese und jene. Ohne Sinn und Ziel ziehen sie durch die Welt. Haben Kraft und Macht, und wollen dein Geld. Nur Drachentöter halten …
WeiterlesenAlice D.
hochtreibend aufziehend leistungssteigernd aufbrausend stimulierend aufputschend erstarkend aufwühlend einbrechend LS D. … (langsam) sterbend…
WeiterlesenWolkentrio
Sie gleiten dahin schweigende Kissen aber alles andere als leise Vorboten des Gewitters spenden Schattenfelder lassen dich zittern Durchnässen deine Kleidung weiße Schäfchen graue Hunde Schwarze Ungeheuer
WeiterlesenEin grauer Schleier
Hat sich auf uns gelegt und den Sommer hinfort gefegt. Hängt tief, erdrückt mich fast, wird zur schwersten Vorwinterlast. Als Kontrast zum bunten Blatt, er den Himmel angemalt hat. Versperrt die Sicht zum strahlenden Licht. Lässt die Lider schwerer werden, macht uns träge hier auf Erden. Wiegt uns in den Winterschlaf, wir gehorchen gähnend brav. Ein grauer Schleier schlägt mich nieder, ich hasse ihn, doch er kommt wieder…
WeiterlesenPuzzle
Ein Puzzle, dessen Teile durcheinander eine Weile liegen kreuz und quer, so, als ob nichts wär Ein Mann mit krausen Haaren, dessen Gedanken einstmals waren nur auf die Teile gerichtet, bis er das Bild gesichtet. Das Bild ein Ergebnis dessen was zwischendurch vergessen. Ein Gesamtwerk dieser Teile, zusammzuführn in kurzer Weile.
Weiterlesenode an DAS bier
bei warsteiner muss ich kotzen. von weißbier wird mir schlecht. über sternburg kann man nur motzen. nur HOLSTEN ist mir recht.
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