Lapaczinski zur SSV

Kennst du noch Denis Lapczinski? Er galt tatsächlich mal als ein mehr als gewöhnliches Verteidigertalent. Er war ein wirklich Großes. Ich persönlich hatte ihm vor knappen zehn Jahren den baldigen Sprung in die Nationalmannschaft zugetraut. Er war für mich die Prägung eines modernen Verteidigers, der nur noch einige Jährchen benötigen würde, um Praxis zu sammeln und sich weiter zu stehlen. Doch nichts da. Irgendwie verlief seine hoffnungsvolle Karriere im Sand.

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Zu früh gefeiert?

Vor zwei Wochen war die Welt des FC Barcelona noch in Ordnung. Die Mannschaft spielte nicht nur Fußball. Sie zelebrierte ihn. Das waren Traumspieler mit unglaublichen Kombinationen. Messi, Henry und Eto wirbelten die Abwehrreihen der Liga durcheinander. Keiner schien Barca noch aufhalten zu können.

Doch dann kam der Bruch. Barca ist völlig von der Rolle. Madrid steigerte sich von Spiel zu Spiel und auf einmal ist die Meisterschaft wieder spannend.

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Politiker Gudjonsson

Manche werden Trainer. Manche Manager. Einige Spielerberater. Viele ziehen sich gänzlich zurück. Die Frage, was nach der aktiven Karriere kommt, spielt für alle Fußballer eine Rolle. Thordur Gudjonsson geht mal einen ganz ungewöhnlichen Weg. Der Isländer will in die Politik. Damit ist er im Vergleich zu Bayerns Messimo Oddo einen Schritt weiter, der im Kicker vor einigen Tagen verriet, dass er gern Sportminister seines Landes werden wollte.

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Was macht eigentlich: Hauke Brückner

Hauke Brückner zählte jahrelang zum Inventar im Hamburger Fußball.

2001 wechselte er von Rasensport Elmshorn zum FC St. Pauli. Doch dort wurde er erstmal Teil vom Absturz des Kultklubs. Gleich in seiner ersten Saison bei den Braun-Weißen ging es von der ersten Bundesliga runter in die Zweite. Lediglich vier Siege fuhren die Hamburger dabei ein. Brückner trug keine Schuld. Als 21-jähriger Neuling kam er zu keinem Einsatz. Seine ersten Sporen verdiente er sich in Liga zwei. 17 Mal durfte er ran. Den neuerlichen Abstieg konnte aber auch er nicht verhindern. Nach nur sieben Siegen fiel Pauli in sich zusammen. Regionalliga Nord war ihr neues Terrain.

2007 ging er zu Holstein Kiel, die mittlerweile selbst in der Oberliga Nord gestrandet waren. Bei den „Störchen“ fand er jedoch die Lust am Fußball wieder. Mit 22 Einsätzen half er mit, dass es für Holstein wieder aufwärts ging. Mit 41 Punkten führt Holstein die Tabelle an und klopft an die Tür zur dritten Liga. Ein Punkt, an dem es auch für Brückner wieder aufwärts geht? Spielfeldrand – Das Magazin fragte bei dem 28-jährigen nach.

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