Lesestoff am 08. Mai 2015

Jeden Tag landen etliche neue Texte in meinem Feedreader, trudeln per Newsletter herein oder werden in meiner Timeline geteilt, bis ich auch auf die aufmerksam werden.

An dieser Stelle sammele und kommentiere ich alle jene Texte, die herausstechen.

Viel Spass damit!

  • torial Blog | 5 Jahre Flattr: Erinnerung an eine gescheiterte Revolution – Auch ohne die großen Verlage hätte es Flattr schaffen können, wenn sie einem viel größeren Teil der Blogosphäre überzeugt bekommen hätten. Dass Flattr sich bei großen Sites schwer durchsetzen würde, war eigentlich normal. Flattr dient als kleine Belohnung für Blogger und andersgeartete journalistische Inhalte. Ich hätte auch Zeit oder SZ-Artikel geflattert. Aber Bild, Focus oder Stern? No, sicher nicht. Diese großen Newsportale benötigen andere Monetarisierungsmodelle.
  • Economist-Vize meint: Werbung als Geschäftsmodell für Medien funktioniert nicht › Meedia – Ein wenig einseitig das ganze. Nur weil es da nicht funktioniert, heißt es nicht, dass es gar nicht möglich ist. Ansonsten gibt es schnell über 95 Prozent aller redaktionellen Onlineangebote nicht mehr. Denn Abos, speziell für reine Newsseiten wird nur ein winzig kleiner Leserkreis abschließen. Clevere Werbung wird Inhalte finanzieren, wenn sie bewusst eingesetzt und entsprechend monetarisiert werden.
  • Bröckerhoff zur TV-Zukunft: “Das private werbefinanzierte Fernsehen wird zuerst den Löffel abgeben” › Meedia – Launiges Doppelinterview mit einigen guten Punkten
  • Google „investiert“ 150 Millionen Euro für Innovation im Journalismus – Kann mir jemand mal erklären, was Google genau finanziert?
  • Stylight-Macherin Kerstin Weng: „Das haben die Verlage klar verpennt“ – Die spannende Frage: Lässt das auch authentisch außerhalb der Fashionszene umsetzen
  • Drei Gründe, warum ich nicht an den Erfolg von Paywalls glaube – Lousy Pennies – Bei großen Nachrichtenportalen kann ich mir auch nicht vorstellen, dass sich eine Paywall durchsetzt. Bei Special Interest-Portalen oder wirklich gut gemachtem Lokaljournalismus sehe ich durchaus Potenzial. Du benötigst hier exklusive Inhalte. Dafür wird es eine zahlende Leserschaft geben, wenn auch nicht die breite Masse.
  • TV-Talk Günther Jauch: Wenn man keine Ahnung hat, … – taz.de – Jauch in der Kritik. Hat man auch nicht oft. Aber es ist leider gerechtfertigt, wenn man das nachliest.
  • Läuten Screenshorts das Ende des Bloggings ein? – Netzpiloten.de – Ich find Texte in Bildern nervig und anstrengend. Aber ich bin ja auch kein junger User mehr.
  • Juliane, Du hast ungelesene Benachrichtigungen | Juliane Wiedemeier – Wie gut ich sie verstehen kann. Ich gehe den selben Weg. Ohne das Gefühl zu haben, verfolgt zu werden. Abhilfe schafft hier einfach ein guter Spam-Filter im Mailprogramm des Vertrauens.
  • Stern.de-Macher Philipp Jessen: Mit “Netflix-Journalismus” zum Erfolg › Meedia – Den Stern sollte man wohl wieder mehr auf dem Zettel haben. Erst recht, wenn man auf ausgewogenen und tiefgründigen Journalismus setzt. Klingt alles mehr nach SZ und Zeit, als nach Focus und Spiegel
  • „Journalisten hängen an Klickzahlen wie Junkies an der Nadel“: 8 Fragen zur Zukunft des Journalismus [Teil 13] | t3n – Mal wieder ein richtig guter Interviewgast. Wahrscheinlich, da er einiges anders sieht als ich, das aber gut und nachvollziehbar begründet.
  • „7 Minute Workout“-Macher: „Ich schaute mir die Zah­len an und war sprach­los“ | Gründerszene – Lehre: Gratis App anbieten mit inApp-Käufen für die Finanzierung
  • Rechtsextremismus im Fußball: Die Angstmacher – taz.de – Grausig. Und alle schauen weg.
  • Twitter muss das Rauschen in den Griff bekommen um zu überleben – Netzpiloten.de – Ich möchte keinen Algorithmus über meinem Feed. Das dürfte den heavy usern von Twitter ganz genauso gehen. Durch einen Eingriff in den liebevoll zusammen gestellten Feed, werden sie diese User, die Twitter das Wachstum beschert haben, verschrecken und verlieren. Vorgefertigte Listen, die abonniert werden können, wären eher für neue User eine (Start)Hilfe.
  • Xtra exit | JakBlog – „Gedruckte Tageszeitungen sind für digital natives schlicht und ergreifend das falsche Produkt. Weil man sie von de Vorzügen des gedruckten Papiers ebenso wenig überzeugen wird können wie von der Ästhetik des Schwarzweiß-Fernsehens. Oder von Autos ohne Klimaanlage und Viergang-Schaltung.“
  • Mehr Lesetipps findest Du auch in meinem tumblr.

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