Die Woche heißt jetzt N24

Seit Monaten macht Stefan Aust ein ziemlich großes Geheimnis aus seinem neuen Projekt. Ein Nachrichten-Magazin soll es werden, das aber nicht wirklich in Konkurrenz und Stern treten soll. Das es mehr bietet.

Die „Woche“ sei als Hybrid-Magazin aus Online-Auftritt, Print-Magazin und Fernseh-Sendung geplant gewesen.

Die „Woche“ ist dabei zwar der wahrscheinlichste Name, aber schlussendlich noch ein Arbeitstitel, weil Aust ungern etwas preisgibt.

Dass der ehemalige Spiegel-Chefredakteur einen großen Angriff plant, lässt sich spätestens seit gestern erahnen. Da wurde bekannt, dass er beim kränkelnden Sender N24 einsteigt. Als neuer Teilhaber soll er das Nachrichtenmedium nicht nur retten, sondern auf Kurs bringen.

Da liegt nahe, dass Aust seine neuen beiden „Babys“ miteinander verzahnen könnte. Quasi als rund-um-sorglos-Paket für Nachrichten-Junkies. Mit einem 24 Stunden TV-Sender, der aktuelle Nachrichten blitzschnell umsetzen kann und zudem hintergründige Reportagen sendet. Dokumentationen, die bei der Recherche für lange Geschichten der „Woche“ entstehen. Beide Formen lassen sich auf der Homepage miteinander verzahnen und ergänzen sowie fortführen.

Leser des Magazins könnten also nicht nur zur Homepage geführt werden, sondern auch zum Zuschauen animiert werden. Im Gegenzug könnten durch bildgewaltige Dokus und qualitativ hochwertige Nachrichtensendungen Zuschauer zum Kauf der Printausgabe angeregt werden. Eine Symbiose, die tatsächlich passen könnte.

Wenn man die Umsetzung überlegt und sinnvoll in Gang setzt. Das hätte es in der deutschen Medienlandschaft so wohl noch nicht gegeben. Nur müssten alle drei Medien unter einer Marke stehen: N24

Mit N24, N24online und N24 – Das Magazin.

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