Wozu braucht man eigentlich die DSDS-Jury?

Am Wochenende steht bei „Deutschland sucht den Superstar“ der Showdown an. Finale. Kontrahenten sind die beiden wohl besten Stimmen im laufenden Wettbewerb. Zwei Talente, die eine eigene Note haben, Kreativität mitbringen und sich gegenseititg richtig batteln.

Aus Freunden sind mittlerweile mehr als nur Konkurrenten geworden.
Zu Beginn der Staffel hatte ich noch gesagt, dass die Beiden etwas zusammenmachen müssen. Dann wären die richtig erfolgreich. So, wie die anfangs gejamt haben. Hallo, die wären durch die Decke gegangen.

Hätten sie es mal gemacht, wäre der Kleinkrieg zwischen Menowin und Mehrzad nicht ausgebrochen. Friede, Freude, Eierkuchen.

Sei’s drum!
Ist nun mal so und so stehen sich die beiden am Samstag gegenüber. Den Gewinner ermittelt ihr. Mit euren Anrufen legt ihr fest, wer der neue Sieger bei DSDS ist.

Was eigentlich ziemlich egal ist. Bei den Voraussetzung würde es wundern, wenn nicht beide demnächst eine Scheibe in den Plattenläden liegen haben. Der Eine wird dann halt „nur“ von Dieter „The Godfather of DSDS“ Bohlen promotet.

Und da wären wir beim Punkt: Wozu braucht man (jetzt) eigentlich noch eine Jury?

Seit den Mottoshows sitzt das Dreigestirn hinterm Pult, gibt ein paar Kommentare ab, kann aber nicht entscheiden. Irgendwie nicht im Sinne des Erfinders… einer Jury.

Die sitzt doch da, um Entscheidungen zu fällen und Gewinner zu kürer. Nicht so bei DSDS, wo sie dieses Amtes lediglich in den ersten Castings fröhnen. Danach sind sie nur noch Beiwerk, die ein wenig einschätzen, loben und kritisieren.

Warum die da sitzen, weiß keiner. Am Ende entscheidet ohnehin der Dieter. So wirkt es zumindest. Ob sie nun da sind, oder nicht. Völlig Banane!

Nach der Staffel wird bei der Besetzung sicher wieder ein Schnitt erfolgen. Ex-Jurorin Anja Lukaseder stellte neulich im Interview fest:

„Für mich war schon im Vorfeld klar, dass ich nur maximal zwei Staffeln dabei bin. Der Sender muss ja immer etwas verändern, damit die Sendung nicht langweilig wird. Und da das Konzept ja fix ist, findet das halt über die Auswahl und Erneuerung der Juroren statt.“

Wenn ich nicht völlig falsch liegen, sind Volker Neumüller und Nina Eichinger 2010 zum (mindestens) zweiten Mal dabei. Wer also fliegt? Eigentlich ziemlich egal, weil sie in der entscheidenden Phase eh kein Mitspracherecht bei der Entscheidung haben. Trotzdem spannend, wen es trifft. Im Vergleich zur Sendung gibt es bei der „Wahl“ nur einen Unterschied. Nicht die Zuschauer, sondern Dieter Bohlen höchstselbst. Damit fungiert er zumindest dann wieder als Juror und hat seinen Platz in der nächsten DSDS-Staffel verdientermaßen wieder sicher.

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