Kategorisierung bei Twitter

Endlich hat man auch bei Twitter erkannt, dass man das Angebot erweitern und das Konzepte noch verfeinern muss. Seit heute Nacht (?) läuft ein erster Test, der anscheinend noch nicht für alle Twitterkanäle geöffnet wurde. Bei zwei meiner Accounts konnte ich den neuen Service noch nicht austesten, aber einer hat es doch in die kleine Auswahl geschafft.

Twitter arbeitet daran, User seine Kontakte kategorisieren zu lassen.

In dieser Testphase erlaubt Twitter seinen Usern den eigenen Kontakten bestimmte (selbst gewählte) Labels zuzuordnen. Diese „lists“ werden danach rechts in der Sidebar eingeblendet und dadurch ergibt sich nur ein spezieller Datenstrom.

Aber der Reihe nach.

Ich war überrascht, als ich mich heute morgen einloggte und diesen Banner über meinem Datenstrom fand.

Ich loggte mich aus. Bei einem anderen Account wieder ein, dann wieder aus, beim dritten Account ein, wieder aus und schlussendlich wieder beim Ersten ein, als mir bewusst wurde, dass ich Teil einer kleinen Testphase bin.

Darum wollte ich gleich mal probieren, wie das alles funktioniert. Einfach simpel!

Man klickt auf „create a new list“, gibt der einen geeigneten Namen und wird dann zu dem Fenster geführt, bei dem man seine eigenen Kontakte nun nach speziellen Schlagworten suchen lassen kann.

Twitter spuckt dir eine Liste aus, du klickst einmal rechts und kannst dort auswählen, zu welcher Liste du deinen Kontakt hinzufügen willst. Ergo: Man kann im Prinzip auch alle seine Kontakte aufrufen und jedem einzelnen nacheinander einer Liste hinzufügen. Was leider nicht klappt: Ich konnte nicht mehrere Kontakte mit einem Klick zu einer Liste hinzufügen. Schade! Gerade bei großen Following-Zahlen ist die Kategorisierung damit ein zeitaufwendiges Spiel.

Fertig!

Rechts findest du nun alle deine Listen und klickst du auf eine, erscheint vor dir lediglich der Datenstrom aller Kontakte dieser Kategorie.

Der Vorteil ist klar.
Man kann gewisse Tweet-Ströme besser im Auge behalten, Prioritäten setzen und beispielsweise persönliche Kontakte bevorzugt herausfiltern, wenn man nicht ständig bei Twitter online ist.

Twitter hat clever bei FriendFeed abgeschaut, die das schon länger im Angebot haben. Damit wird Twitter für mich wieder interessanter.

Twitter geht damit den richtigen Weg und verhindert, dass die User in ihrem Datenstrom versinken.

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