Digital-Tagebuch #26 – 2017

Diese Woche mal wieder Businesskonferenz. Da es sich zuletzt schwierig gestaltete einen passenden Drucker für unsere Visitenkarten im Sonderformat zu bekommen, muss es halt auch so gehen. Die meisten kennt man ja eh. Und im Büro fahre ich ja einen größtenteils papierlosen Arbeitstag. Visitenkarten sind für mich damit Balast. Die werden per Evernote gescannt, landen dann in der Schublade und Kontakte werden direkt bei XING und/oder LinkedIn geadded. Das sollte in unserer digitalen Branche der Standard sein. Ist es aber nicht. Bei Weitem noch nicht. Leute stehen auf Visitenkarten. Selbst dann, wenn sich Titel oder Kontaktadressen ändern. Als würden Leute tatsächlich Daten von Visitenkarten abtippen.

Paradebeispiel also auf der Konferenz. Businessgespräch und wir vereinbaren einen Folgetermin. Die Kollegen sitzen nur wenige hundert Meter von unserem Büro entfernt. „Hier ist meine Visitenkarte. Schreib mich morgen an und wir finden einen Termin“, schlägt der Partner vor. „Können wir doch gleich machen“, ich nehme mein Smartphone, öffne die KalenderApp. „Montag 15:30. Passt das?“ „Achso, ja. Das hätte ich ja auch so machen können.“ War dann aber wohl zu einfach.

Die Visitenkarte landete dann am nächsten Tag gewohnt in der Schublade.

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