Danke #effzeh und an all die lieben Menschen da draußen

KLASSENERHALT!!!

Stark. Ganz stark, Jungs. 
Das war so ungeheuer souverän für einen Aufsteiger. Selbst Rückschläge und unnötige Niederlagen haben euch nicht aus dem Konzept gebracht. Ihr hattet einen Plan, der euch prägnant vorgegeben wurde und den ihr eisern verfolgt habt. Ihr wirktet selten unruhig und meistens überlegt. Fast schon routiniert. Ihr scheint komplettes Vertrauen in euren Trainer zu haben. Sonst wärd ihr ihm nicht so gefolgt. Dann wäre diese Serie nicht möglich gewesen. Ihr wurdet dafür belohnt. Die geschlossene Mannschaftsleistung und diese Verschworenheit im gesamten Verein haben den EffZeh so sachlich werden lassen, dass man sich verwundert die Augen reibt. Ruhe ist das große Schlagwort. Innerhalb der Führung, aber auch extern bei Fans und Medien. Da wird selbst so eine Aktion, wie die von Ujah weggebügelt. Selten konnte man so stolz auf diese Mannschaft sein. 

Danke dafür. 
Selten war das wohl wichtiger als in dieser Saison. 
Du hast mir so viel Ruhe geschenkt, wie ich sie nicht besser gebraucht hätte. 
Ich hockte sicherlich während der Partien immer noch und bis zum Ende aufgeregt, mitsingend, fiebernd und klatschend aif dem Sofa, während der EffZeh auf dem Rasen um Punkte taktierte. Bis zum Ende fühlte ich mich nicht sicher, was den Klassenerhalt anging. Aber alles war so stimmig im System, dass die große Unruhe ausblieb. 

Du hast mir Geborgenheit, Ruhe und Sicherheit geschenkt. In einem unruhigen zurückliegenden Jahr. Das Blog lag nicht ohne Grund zeitweise komplett brach. Auf Twitter habe ich mich rar gemacht. Selbst beim #tkhh bin ich kein Stammgast mehe. Aus guten Gründen, die längst auch mal genannt werden müssen. 

Vor über 2 Jahren habe ich meiner Freundin einen Antrag gemacht. 15 Monate waren wir mit den Vorbereitungen beschäftigt, die viel Zeit gefressen haben, die woanders fehlten. Mit dem Höhepunkt Hochzeit nahm das Karussel aber erst richtig Fahrt auf. 

Noch im letzten Jahr wurde zur Gewissheit, dass wir Eltern werden würden. Neue, andere Planungen standen an. Und da alles so wunderbar passte, kauften wir auch glatt noch ein Haus. Finanzierungswahn, weitere Vorbereitungen und Einzug Anfang dieses Jahres standen an. Mit anschließenden ständigen Renovierungen. Ach ja, schwanger war meine Frau noch immer. Babyshopping und Arztbesuche mussten also unter gebracht werden. Der Autokauf war dabei die kleinste Aufregung. Und da das alles nicht genug ist, flatterte ein Jobangebot ins Haus, das ich einfach nicht ausschlagen konnte. Also kurz nachdem Junior in den nächsten Tagen und Wochen endlich bei uns ist, starte ich in eine neue berufliche Herausforderung. Bis dahin fressen mich Übergaben und Workshops im Arbeitsalltag auf. Die recht wenige Freizeit konnte und wollte ich dann nicht mehr im Netz verbringen, sondern entspannt mit meiner Frau auf dem Sofa oder mal faul auf dem Sofa. 

Die letzten zwölf bis 24 Monate waren also ereignisreich und aufregend genug. Da tat es so unheimlich gut Fan eines Vereins zu sein, der sich wandelt und so viel Ruhe ausstrahlt. Danke Jungs!

Ich habe in letzten Jahr so unglaublich viel Glück gehabt, das reicht für ein ganzes Leben. Wenn ich mir trotzdem was wünschen darf: Führe den eingeschlagenen Weg weiter, lieber #effzeh!!!
Mein Leben wird in den nächsten Monaten sicherlich nicht ruhiger und da tut mir deine Art einfach nur gut. 
Und ohne zusätzliche Belastung durch meinem Verein bleibt auch wieder mehr Zeit für die ganzen lieben Menschen da draußen, die ich so sehr mag und immer wieder so sehr vermisse. 

Danke für eure Geduld, das Lesen, die wunderbaren Worte und Glückwünsche, die ihr mir zwischendurch immer wieder gesandt habt und dass ihr einfach da seid! Ich gebe euch all das wieder irgendwann zurück.

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