Körperpflege

Drei Kilo sind im und um den letzten Urlaub auf die Rippen gewandert. Sie wollen wieder runter. Mal sehen, ob das mit 30 so gut klappt. Muss aber, man hat ja noch sportliche Ziele und etwas Ehrgeiz. Das kleine Bäuchlein ist aber wunderbar da, um Studien durchzuführen. Das lebende Experiment. Der Forscher und sein Objekt in einem.

So oft, wie in den letzten Tagen habe ich meinen Bauch wohl noch nie gekrault, gekratzt und gesteichelt. Leicht im Schreibtischstuhl zurück gelehnt und das fettige Etwas gekratzt. In der Bahn immer wieder den Kapuzenpulli geradewischen und dann erst merken, dass der Berg gefüllt ist und nicht nur eine lästige Falte der Klamotte.

Wenn ich Sonntags im Unterhemd im Wohnzimmer sitzen würde, eine Flasche Bier in der Hand, wäre das Klischee perfekt und das Bauchkratzen würde in einem Al Bundy-Gedächtnis-Move in einem Finger-in-die-Hose-Gleiten enden.

So weit darf es nicht kommen. Wenn ich in ein paar Wochen und Monaten meinen Bauch streichle, soll es nicht das Fett sein, was die Hüften belegt, sondern ein Sixpack, der die Organe schützt. Nun denn, kann ja nicht so schwer sein. Bis dahin verfolge ich interessiert, wie der Körperumfang die Bewegungen und Gesten beeinflusst.

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