Was will Facebook mit Blackberry?

Neues von Research in Motion. Das Unternehmen soll Gerüchten zufolge die Handysparte vom Messaging-Dienst abspalten. Ein Verkauf des Handysegements soll nicht ganz unrealistisch sein. Das würde aber das Ende von RIM bedeuten. Denn RIM ohne BlackBerry ist kaum denkbar, für das Unternehmen aber vielleicht die letzte Rettung (in einem neuen Segment). Denn das BlackBerry ist schon lange keine Erfolgsgeschichte mehr. Wer ein Smartphone kauft, der denkt an Apple oder Samsung. BlackBerry gilt irgendwie als oldschool und ist selbst in Businesskreisen nicht mehr das non-plus-ultra.

Ich selbst habe ein BlackBerry. Weil ich es damals über ein trnd-Projekt gewonnen hatte und ich war doch glücklich mit meinem neuen Smartphone-Glück. Ich mag die Tastatur. Ich mag die Reduzierung der Apps und dass nicht alles gekachelt und getoucht sein muss. Aber oftmals vermisse ich zu viel. Die Kamera ist murks und einige tolle Apps sind einfach nicht für’s BlackBerry verfügbar. Wenn ich also mal irgendwann das Handy wechseln sollte, wird es wohl kein BlackBerry mehr sein.

Interessant und schon fast lächerlich finde ich das Gerücht, dass angeblich Facebook an der Handysparte interessiert sein könnte. Facebook und BlackBerry. Passt. Nicht!

Sicherlich, Facebook wird sich etwas einfallen lassen müssen, um auch in Zukunft richtig profitabel zu sein. Mit dem eigenen Werbenetzwerk geht man einen ersten Schritt und fordert Google heraus. Ein Facebook-Phone ist durchaus denkbar und wäre ein Angriff auf Apple. Zuckerberg gegen den Rest der (Technologie-)Welt.

Dafür benötigt das Unternehmen durchaus einen verlässlichen Handypartner. Aber BlackBerry? Irgendwie mag das beides nicht zusammen passen. Es sei denn, Facebook nimmt (mal wieder) ordentlich Geld in die Hand und krempelt den eingestaubten BlackBerry-Laden ordentlich rum. Ein Design-Kunstwerk, wie das iPhone würde dabei sicherlich nicht heraus kommen. Aber möglicherweise doch ein ganz elegantes Smartphone.

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