So will Facebook wirklich Geld verdienen

Facebook wächst und gedeiht. Man sollte sich freuen bei den Nutzerzahlen. Konkurrenzlos kann man fast sagen, wenn man mal die lächerlichen kleinen Nischennetworks außen vor lässt.

Doch nichts ohne Asche.
Facebook will verdienen und zwar ordentlich. Zuckerberg hat sicherlich kein Problem im Alltag. Seine Angestellter bestimmt auch nicht. Die Aktie dürfte mal irgendwann durch die Decke gehen. Sieht alles gut aus.

Aber Facebook will noch mehr.

Und ich weiß mehr. Der olle Klugscheißer hat das social network enttarnt.
Das Stichwort ist Fremium!

Woran sich auch immer mehr (deutsche) Medienunternehmen versuchen, wird bei Facebook erzwungen. Durchgedrückt. Wie immer bei denen. Wie bei der Chronic und irgendwelchen Einstellungen. Facebook will und alle folgen. Weil sie müssen. Oder es nicht besser wissen.

Der Schritt Richtung Fremium hat dabei schon begonnen.

Facebook steuert Werbung im Newsfeed aus. Da steht dann mit einmal Klaus war bei Starbucks. Ob er da war oder nicht, ist erstmal egal. Natürlich mit Link zu Starbucks. Gekauft. Frech. Aber OK. Nun ja, kann man halten, wie man will.

Aus Facebooks Kreisen heißt es beschwichtigend, es werde maximal eine Werbung pro Tag geliefert. Erstmal!

ERSTMAL!

Denn jetzt kommt’s!
Sobald die Marken der Welt den Werbewert dieser Werbung erkennt, geht es richtig rund. 5, 10, 20 und mehr Anzeigen werden folgen. Pro Tag. So sehr, dass der User nicht mehr unterscheiden kann zwischen Wahrheit und Reklame.

So lange, bis er den Kopf schüttelt und dem kostenpflichtigen Account zustimmt. Denn abmelden geht einfach nicht. Dafür ist Facebook zu sehr vierte oder dritte oder zweite oder erste Macht der Welt.

Natürlich kann man auch kostenlos Facebook nutzen. Sie wie jetzt noch. Doch in wenigen Jahren wird man zugemüllt. Dermaßen, dass man gern bereit ist ein paar Euro auszugeben, um von Werbung befreit zu werden und Statusmeldungen sowie anderen Nachrichten schreiben zu dürfen.

Das sind die geheimen Pläne von Facebook.

Albern sagt ihr. Lächerlich und undenkbar?
Wir sprechen uns in fünf Jahren wieder.

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