Argh, Mister Timberlake

Justin Timberlake hatte großartige Ideen. Glaube ich. Vermute ich. Zumindest mit myspace. Warum sollte er sonst sein Geld in das abgehalfterte social network stecken? Keine ganz dumme Idee, wenn man damit die Kompetenz im Bereich Musik wieder mehr stärken und in den Vordergrund schieben möchte.

So war es wohl vorgesehen. Eine Plattform mit allen möglichen und noch so kleinen Künstlern, die sich auf myspace promoten können. Daneben gibt es Musik- sowie Ticketkauflinks. Ein paar Videos, vielleicht sogar ein 24-Stunden-Websender. Idealerweise personalisierbar.

Doch bevor mySpace mal wieder Schlagzeilen schreibt, mischt sich MTV dazwischen.
Kennt ihr das noch? Also die Alten unter euch erklären das bitte den Jungen. Mit MTV sind viele musikalisch aufgewachsen, ehe sich der TV-Sender hinter einer Paywall zurückzog und der heutigen Musikjugend verborgen bleibt.

Die treibt sich ohnehin eher online rum.
Bei putpat, tape.tv oder spotify.
Vielleicht noch myspace, haha.

Demnächst aber vielleicht doch wieder bei MTV.
Denn der Medienkonzern Viacom will die Marke im Netz wieder breit und stark aufstellen. Auf artists.mtv, wo bereits jetzt 10.000 Künstler ein Schattendasein fristen sollen demnächst verstärkt Bandinfos und Songs veröffentlicht werden. Gepaart mit Merchandising und dem ganzen Brimbamborium.

MTV soll als die globale Musikpromotionplattform aufsteigen.
Und dürfte sich dabei mit mySpace kacheln.

Herrlich.
Mal sehen, ob die Jugend den Plänen folgt.

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