Neues Futter für die Leihstation

Die Verantwortlichen beim 1. FC Köln konnten ein ruhiges Weihnachtsfest verleben. Die Mannschaft hat die beste Hinrunde seit Jahren gespielt. Mit 21 Punkten und Platz 10 steht der EffZeh gut da, auch wenn er noch lange nicht durchatmen kann. Aber die Grundlagen sind gelegt. Mit der Rückkehr von Novakovic und der Stabilisierung der Defensive dürfte es eine ebenso gute Rückrunde werden.

Man kann sich also mal ohne Torschlusspanik und Druck auf den Kader konzentrieren.
Gezielt einkaufen, ohne 3-4 Spieler unter Vertrag nehmen zu müssen.

Punktuell verstärken heißt es so schön.

Mit Mikael Ishak wurde jedoch erstmal ein Mann für die Zukunft verpflichtet. Der 18-jährige ist eine Option für die nächsten Jahre und soll langsam aufgebaut werden. Seine Klasse muss er erst unter Beweis stellen. Der Schwede gilt als körperlich robust, beidfüßig und schussstark.

Doch er dürfte erstmal auf der Bank Platz nehmen.

Genau wie Mergim Bajraktari, der in Köln zum Probetraining vorspielt.
Der ebenso 18-jährige kommt von der zweiten Mannschaft des FC Thun und wäre eine Alternative für die Innenverteidigung.
Eine Alternative. Nicht mehr!

Etwas mehr könnte man sich von Ivan Santini erhoffen.
Der 20-jährige soll ebenfalls vorspielen. Vor zwei Jahren war er schon einmal da, wurde dann aber nicht verpflichtet.
Vielleicht keine schlechte Entscheidung.
Der Kroate ist gereift und aktuell mit zehn Toren bester Stürmer in seiner heimischen Liga.
Von den Anlagen soll er Ishak ähneln, womit dessen Verpflichtung – falls Santini kommen sollte – ein wenig Makulatur wäre.

Aber ohnehin: Bei den Namen, die aktuell gehandelt werden, sieht das nicht nach wichtigen Verstärkungen aus.
Muss es im Winter nicht zwingend.
Aber gerade im Sturm benötigen wir eine Alternative, die sofort da ist.
Ansonsten – und ich wiederhole mich (gern) – haben wir noch immer Uth und Kialka. Die aber keine Chance erhalten. Warum also andere Talente?
Oder will man sich diese erstmal nur sichern, um sie danach direkt zu verleihen?

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