Ballack muss noch so viel lernen

Man wird alt, wie eine Kuh und lernt immer noch dazu. Den Spruch hat mein Opa früher gern gebraucht. Ein wahrer Satz. Irgendwie lernen wir ja nie aus.

Selbst ein Fußballspieler nicht. 34 Jahre alt. Seit über 15 Jahre im Geschäft. Oftmals auf absoluten Topniveau. Zwischenzeitlich gar unumstrittener Kapitän der Nationalmannschaft. Capetano. Medienprofi.

Man sollte meinen, er habe bereits alles kennengelernt, aber dem scheint nicht so.

„Ich habe mit Michael gesprochen. Er wusste gar nicht, was er auf dem Zaun machen sollte. Der Capo hat ihm das in den Mund gelegt.“

Oje, armer Michael. Tust mir wirklich leid. Oder sollte ich mich freuen, dass du noch etwas gelernt hast auf deine alten Tage?

Sei’s drum. Fang jetzt nicht auch noch rumzuseiern, dass es dir leid tut und du von der ganzen Euphorie getragen warst. Und dass du ja eigentlich nichts gegen Köln hast (Petit verlässt uns ja und da brauchen wir noch einen starken Sechser) und Poldi eh dein Buddy ist. Zeig Eier! Ich freu mich auf dein nächstes Spiel in Köln. Egal, ob im Trikot der Pillen oder im DFB-Dress. Ach nee, die Zeiten sind ja auch vorbei.

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