ePost schenkt mir ein Fax

Vor Monaten hat die Deutsche Post auf allen Kanälen mächtig getrommelt. Der neue ePost-Brief sollte das neue Kommunikationsmittel sein. Elektronisch und mit der Qualität der Post. Man kam an den ganzen Anzeigen und Werbebannern nicht vorbei.

Werbung wirkt!

Ich hatte mich natürlich auch registriert. Warum auch nicht. Ist kostenlos und wer weiß, wann man das mal wirklich gebrauchen könnte. Und da man gehört hatte, dass die Anmeldung bzw. Freischaltung etwas länger dauern könnte, wollte ich früh dran sein.

Früh dran sein, bedeutet aber auch, schnell vergessen. Ich hatte mir meine epost.de-Adresse gesichert, war froh und hatte abgeschlossen. Ich brauchte den Dienst ja erstmal nicht und vergaß.

Bis ich diese Woche einen Anruf von ePost bekam. Sie baten mir Hilfe an, weil ich den Dienst noch nicht genutzt hatte. Ich erklärte meine Gründe, wurde verstanden und gebeten, mich einmal einzuloggen, weil meine Anmeldung erst dann abgeschlossen und verifiziert sei.

OK, erledigt. Fertig. Gestöbert.
Und mittlerweile doch verstärkt überzeugt von dem Dienst. Kündigungen, die ich bisher auf Papier druckte, eintütete, mit einer Briefmarke versah und in den Kasten warf, kann ich ja prinzipiell auch direkt über ePost abwickeln.

Was aber noch viel geiler ist.
Man bekommt eine kostenlose Faxnummer. Nicht, dass Faxe heutzutage extrem wichtig sind. Aber manche Unternehmen (Kunden) wollen gewisse Schriftstücke doch lieber gefaxt haben. Klappt jetzt aus ePost.de. Und ich kann Faxe erhalten, falls mal jemand ein Fax an mich senden will. Will keiner, könnte er jetzt aber.
Immerhin.

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