Warum ich ein iPad möchte, es aber gar nicht brauche und damit gar nicht mehr will

Ich bin eigentlich noch nie der Typ gewesen, der immer die neuesten Produkte benötigt. So war es bei Handys. So war es bei Computern. So ist es bei Konsolen. Zuletzt hat mich das iPhone gereizt, aber ich habe mich gezügelt. Für ein billigeres Handy, das meinen Ansprüchen genügt. Alles andere wären schöne Spielereien, die sicherlich auch ihren Weg in meinen Alltag finden würden und ihn möglicherweise gar etwas erleichtern. Aber Kosten Nutzen stehen da nicht im Verhältnis.

Nun also das iPad.
Ich würde das Teil gern mal in der Hand halten und damit rumspielen. Ich sehe darin auch eine Zukunft, wenn es um künftige Mediennutzung geht. Das iPad wird seinen Platz in der Gesellschaft finden. Irgendwie. Irgendwann.

Nur nicht bei mir. Noch nicht!

Ich habe mir einiges angeschaut im Netz und viel gelesen und da setze mein rationales Hirn ein. „Wozu?“ fragte es mich unentwegt.

Zum Lesen! Hmmm, aber zum Lesen habe ich meine Tageszeitung und meinen Feedreader. Aber unterwegs! Da habe ich meine Zeitung, die kann ich später zerknüllen und wegschmeißen. Oder einfach mal auf den Schoss legen. Wie meinen Laptop, wenn ich mich auf der Couch rumlümmele. Das soll beim iPad nicht so gut funktionieren. Das neue Teil musst du ständig fest in der Hand halten, damit es nicht wegrutscht. Und schwups, war’s nicht mehr gesehen, weil es irgendwie unter den Sitz gerutscht ist.

Vom Format entspricht es in etwa einer halben Welt kompakt, die ich morgens gefaltet in der Bahn lese. Die ist dann aber auch leichter als 700 Gramm und wenn ich mich bei ruckeliger Fahrt doch mal festhalten muss, ist das auch kein Drama. Beim iPad hätte ich wohl Angst, dass mir das Teil durch die Finger gleitet.

Unterwegs also schlecht.
Zu Hause habe ich mir extra ein Notebook gekauft, das einen etwas größeren Bildschirm hat. Weil ich damit einfach schöner surfe und arbeite.
Daddeln tue ich auf der Playstation schon wenig. Warum dann also auf dem iPad?
Mein Adressbuch ist mein Handy. Und damit kann ich sogar telefonieren. Und fotografieren.

Also? Nicht mehr als eine Spielerei. Im Moment. Kann ja noch werden, aber aktuell würde ich mich wohl mehr über meine Fettflecken ärgern, als ein iPad gänzlich genießen zu können.

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