Warum Bergmann der richtige Trainer für 96 ist

Nach dem Rücktritt von Dieter Hecking sitzt Andreas Bergmann erstmal am Spielfeldrand. Erstmal nur als Interimstrainer, wie es so schön heißt. Platzhalter, der zuvor Nachwuchskoordinator der Niedersachsen war. Doch Kind und Schmadtke deuten schon an, dass Bergmann vielleicht auch für länger bleiben darf. Erfolg vorausgesetzt. Dabei bräuchte man in Hannover gar nicht lange überlegen. Der 50-jährige ist der ideale Trainer für 96. Zumindest zu dieser Zeit.

Absolut offensichtlich sogar.

Nach Millioneninvestitionen 2008 musste 96 im letzten Transferfenster haushalten. Es kamen durchgehend junge Spieler, die in Hannover weiterentwickelt und zu etablierten Bundesligaspielern geformt werden wollen. Die perfekte Aufgabe für Bergmann, der sich im Nachwuchsbereich schon lange profiliert hat. Er hat das richtige Gespür für Talente. Er entdeckt sie nicht nur, sondern er entwickelt sie weiter. Da hat er beim FC St. Pauli schon gemacht und seit Jahren nun auch schon in Hannover. Er hat die perfekten Strukturen geschaffen für den Jugendbereich der Sechsundneunziger. Zudem bringt er zweieinhalbjährige Erfahrung als Chefcoach der Hamburger mit.

Unter ihm sollten Rama, Chahed und Djakpa den nächsten Schritt gehen. Auch Schmiedebach und Rausch sollten von Bergmann profitieren. Und er weiß, wen er aus dem vereinseigenen Nachwuchs noch nach oben ziehen könnte. Was besseres kann Hannover aktuell nicht passieren. Aufgrund der Sparzwänge sollten sie ihre Trainersuche einstellen und Förderer Andreas Bergmann bedingungslos vertrauen.

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