Zuhause in der Bahn

Überstunden bis in die Nacht
Ausgebrannt und müde gen Heimat
Statt entspannender Stille eine unruhige Bahn.

Ich drängel mich hinein,
die Fahrt beginnt.

Es kribbelt in meiner Nase,
ich schließe die Augen,
beginne es aufzusaugen.

Die Gerüche, die mein Gesicht umspielen.
Der Honigduft ihrer Haare,
Die Rosen auf ihren Lippen,
Lavendel ihrer Schultern.

Um mich herum nur fremde Menschen.
Doch ich bin daheim.
Meine Frau ist immer bei mir.
Schenkt mir ein Stück Heimat.

(eingereicht beim Lyrikwettbewerb Blaues Blatt 2006)

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