Ein wankender Riese ist gefährlich

Samstag gegen den HSV. Mein zweites Auswärtsheimspiel quasi. Es gilt die Pauli-Klatsche wett zu machen. Wieder werde ich im Stadion sein. Diesmal sogar vorab schon mit Karte. Diesmal sicher mit einem anderen Trikot, als am Millerntor. Diesmal aber auch mit mehr Selbstvertrauen.

Nicht wegen dem Chaos im Hamburger Klub. Sondern wegen – horch horch – wegen der starken Leistungen des EffZeh in den letzten Wochen. Soviel Freude am Verein hatten die Fans schon lange nicht mehr.

Man denkt, man kann Bäume ausreißen.

Doch Achtung. Selbst Eichen, die im Wind mächtig hin und her schwanken und fallen, können gefährlich werden. Wenn sie auf einen fallen. Der HSV ist angeknockt. Aber genau deshalb unausrechenbar. Ich mag wirklich keine Prognose abgeben.

Schauen wir deshalb nicht auf den Gastgeber, sondern auf uns.
Am Mittwoch bestritt Köln ein Testspiel gegen Luxemburg und siegte (zu) knapp mit 1:0. Positiv an der Partie, in der die zweite Reihe ran durfte. Matuschyk meldete sich zurück. Mc Kenna (sogar als Torschütze) ebenfalls. Sanou und Chihi kamen (zumindest zweitweise) auf den Flügeln zum Einsatz. Letztgenannter ist spätestens seit seiner Vorlage beim 4:0 gegen Hannover wieder eine Alternative. Aktuell ein perfekter Joker, der Schnelligkeit, aber auch Torriecher mitbringt.

Ansonsten gibt uns die Heimstärke aktuell auch auf Auswärtsreisen wieder mehr Selbstvertrauen. Das dürfte sich nur mal langsam (wieder) in einem Auswärtssieg zeigen. Gern am Samstag. In Hamburg!

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