Dreckige Malerei

Schon mit Blick auf das Blog hier sieht man, dass das ein fotografischer Start in das Jahr 2011 für mich ist. Das wird sicherlich nicht so bleiben. Zumindest hier im Blick, wo dann doch bestimmt bald wieder mehr Textbeiträge einlaufen. Doch aktuell spiegeln meine Beiträge mein Bestreben wieder, in diesem Jahr noch mehr zu fotografieren und im Laufe des Jahres auch mehr auszuprobieren.

Deshalb habe ich jetzt in der Firma immer die Kamera im Gepäck, um auch mal spontan loszuziehen. Nach der Arbeit oder so wie heute in der Mittagspause. Ich arbeite in Hammerbrook. Ein ziemlich unspektakulärer und irgendwie langweiliger Stadtteil in Hamburg. Mitten zwischen City und Elbe. Im Niemandsland, wo sich hauptsächlich Firmen angesiedelt haben.

Da braucht es etwas Kreativität im Laufe des Jahres, um immer wieder neue Motive zu erspähen. Heute war mein Fotoziel ziemlich klar. Ich wollte in schwarz/weiß fotografieren. Der Himmel war düster, der Schnee größtenteils geschmolzen. In einem Wort: trist!

Diese traurige Umgebung schien mir nur in einem monochromen Ton einfangbar. Ohne spezielles Ziel bin ich los und irgendwann an einem Zaun hängen geblieben, wo sich alte, langsam vertrocknende und dahinsiechende Pflanzen hinaufschlängelten.

Mir gefällt dieses dreckiger. Aber auch der verschwommene und unwirre Hintergrund, der teilweise wie gemalt aussieht. Aber seht selbst. Was meint ihr dazu?

Ach ja, ich habe die Bilder gar nicht weiter bearbeitet, sondern nur ein einheitliches quadratisches Format verpasst.

Die Tage komme ich sicher nochmal in der Mittagspause raus. Ich muss zur Post. Die Kamera wird dann definitiv dabei sein.

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