Hessische (Netz-)Schläfrigkeit

Nach der Meldung über den Wechsel von Zepek zum KSV Hessen Kassel folgte ein Link dem anderen und irgendwie schaute ich mir gar nicht mehr auf die jeweiligen www-Adressen, sondern nur noch auf den Text und die Bilder. Erst, als ich den Link der Kassel-Seite in meinen Text kopieren wollte, fiel mir auf, dass ich bei „das Beste aus Nordhessen“ gelandet war. Witzig, dachte ich mir noch. Da hat sich Hessen Kassel doch mal glatt noch ne Zweitdomain gesichert und wollte den Verein schon loben. Irgendwie stimmt das auch, aber die Originaldomain ist dann doch nicht so, wie erwartet.

Klickst du nämlich auf hessen-kassel.de landest du bei FreeCity, einem Anbieter von Webmastertools.
Versuchst du es bei hessenkassel.de, landest du bei einem Autohaus.
Näher ans Thema kommst du, wenn du bei ksvhessenkassel.de vorbeischaust, dort landest du immerhin bei der Geschichte des Vereins. Aber immer noch nicht bei der wahren Homepage.
Das wird auch nicht besser, wenn du mal ksv-hessen-kassel.de versuchst. Hier hat jemand seine private KSV-Seite eingerichtet.
Am Ziel bist du erst, wenn du ksv-hessen.de einklickst.

Keine Ahnung, wann wer welche Domain angemeldet hat. Dadurch erschließt sich für mich auch nicht, ob der Verein die Domain bewusst so gewählt hat und die anderen außen vor gelassen hat oder ob einfach findige Leute schnell genug waren. Das wäre allerdings ein Armutszeugnis für den Klub.

Kennt sich jemand zufällig in der hessischen Internetentwicklung aus und kann Licht ins Dunkel bringen?

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.