Rudi Bommer kommt ans Geißbockheim

Sensation. Neuer Trainer in Köln wird jemand, den gar keiner auf der Rechnung hatte: Rudi Bommer.
Der 51-jährige ist seit seiner Entlassung im November 2008 beim MSV Duisburg arbeitslos und war in der Versenkung verschwunden.
Nun taucht er plötzlich am Geißbockheim auf.

Die Gründe sind leicht: Köln sucht nach dem Abgang von Christoph Daum einen erfahrenen Trainer mit eigenen Ideen, der die Spieler täglich besser macht. Beziehungsweise wieder zur alten Form verhilft. Allen voran Manasseh Ishiaku. Seit seinem Wechsel zum FC läuft er seiner Form hinterher. Das Toreschießen scheint er in Köln komplett verlernt zu haben. Bommer soll ihm helfen.

Verständlich: Unter dem Fußball-Lehrer hatte der Angreifer seine beste Zeit. In der Saison 2007/2008 erzielte er zehn Tore in 25 Spielen. Für Köln gelang ihm nur ein Treffer in 13 Partien.

Unter Bommer soll er zusammen mit Novakovic das neue Sturmduo bilden, unterstützt von Podolski, der aus dem Mittelfeld Akzente nach vorne setzen kann.

Glaubt’s einer?
Ich nicht. Obwohl ich die Geschichte gerade erfunden habe. In der mittäglichen Suche nach einem geeigneten Trainer bin ich über Ishiaku gestolpert, dann über seinen Trainer bei den Zebras mit der überraschenden Erkenntnis, dass Bommer gerade frei wäre.
Nicht, dass ich ihn möchte. Er ist für mich ne graue Maus, der nicht nach Köln passt. Dann könnten wir gleich Funkel zurück holen.
Dann eher Bernd Schuster.

Aber aktuell hoffe ich immer mehr auf Mirko Slomka. Das scheint derzeit am Wahrscheinlichsten.
Skibbe ist glücklicherweise aus dem Rennen. Labbadia wäre eine schöne Alternative – weil ich ihn als Spieler mochte – aber unrealistisch. Obwohl er sich mit Meier getroffen haben soll, spekulieren alle über einen Vertrag in Hamburg. Also Slomka… naja, oder eben Bommer…

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