Nichts (mehr) zu verlieren

Spätestens nach dem 1:0 gegen Werder Bremen gilt dieses Motto für die restlichen Spiele des 1. FC Köln.
Natürlich sind wir rechnerisch noch nicht durch, aber die Butter dürfen wir uns trotzdem nicht mehr vom Brot nehmen lassen.

Ergo: Wir können auch mal was riskieren.
Die Defensivtaktik hat in Cottbus geholfen.
Gegen Bremen ging es jedoch schon wieder offensiver zu. Von der Taktik her, mit drei offensiv-denkenden Mittfeldspielern (Ehret, Vucicevic, Sanou) hinter Novakovic, der einen der Zuspiele mustergültig zum Goldenen Tor des Tages verwerten konnte.
Nicht nur den Angreifer freut’s, sondern auch die Fans.

Ich für meinen Teil wünsche mir jetzt mehr.
Wir sollten uns nicht verstecken, sondern mit beherzten Auftritten auch schon Selbstvertrauen für die neue Saison tanken bzw. uns würdig von den Anhängern verabschieden, indem wir auch mal schönen Fußball zelebrieren. Oder es zumindest versuchen.

Schließlich haben wir kaum noch etwas zu verlieren.

Gegen Hoffenheim könnte es somit leichter werden.
1899 ist ohnehin aktuell die schlechteste Rückrundenmannschaft und sorgt eher mit internen Streitereien für Schlagzeilen, denn mit sportlichen Erfolgen. So leicht wie jetzt war Hoffenheim in den letzten fast zwei Jahren noch nie zu schlagen. Auf geht’s Jungs. Nutzt die Chance und revanciert euch für die 1:3-Niederlage aus dem Hinspiel.

Dann geht es auch mit Selbstvertrauen gegen Berlin und Hamburg.
Vielleicht ist dann mit dem (auch rechnerischen) Klassenerhalt im Rücken eine kleine Überraschung möglich.
Um dann gegen Bochum mit einem Sieg aus der Saison zu gehen.

Optimismus, den ich die letzten Tage nicht hatte.
Wie ein einziger Sieg, die Sicht auf die eigene Mannschaft doch verändern kann 😉

Ich freue mich… vor allem Dank Nema, der seinen Aufschwung der letzten Wochen eindrucksvoll untermauert hat. Er beweist, dass er unserer Elf doch helfen kann. Aktuell ganz besonders Nova, der sonst allein in der Luft hängt.

Come on, FC!
Jetzt gilt es. Keine Angst, wir haben eh nichts (mehr) zu verlieren.

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