Die Natur zog schweigend an ihnen vorbei. Ein wenig Landluft kribbelte in ihren Nasen. Die Zeit glitt dahin. Schweigend saßen sie nebeneinander. Genossen die Ruhe. Vorfreude auf das Wochenende. Die Auszeit. Die Erholung. Die Wärme staute sich mittlerweile im Wagen. Es war der Vorbote auf die Hitze, die für die kommenden Tage vorhergesagt war. Sie würden das erste Mal in diesem Jahr ins Meer springen. Ein kleines Lächeln umspielte seine Lippen.
Seine Augen ruhten entspannt auf den bunten Schildern des Krankenwagens, der seit einigen Kilometern vor ihnen fuhr. Ganz ohne Hektik. Mitten im Nirgendwo. Er konnte nicht ahnen, was sich innerhalb des Wagens abspielte.
Der Todeskampf. Diese angespannte Ruhe. Souverän und professionell. Ohne Stress. Sich der Natur anpassend, die draußen wartete. Auch wenn die Insassen des Krankenwagens keinen Blick für die Schönheit hatten. Sie waren ganz bei der Sache. Ihrer Aufgabe. Kühl hatten sie den Mann auf der Trage fixiert. Er hatte seine Spritze schon vorher erhalten, damit er nicht zu viel Gegenwehr leisten würde. Sie hatten ihren Job erledigt. Jetzt ging es nur noch um den Abtransport. Und das Beseitigen ihrer Spuren. Danach würde ihr Leben weitergehen. Das nächste Opfer wartete bereits auf sie.