Was die Verpflichtung von Lund für Pacarada bedeutet

Mit der Verpflichtung von Kristoffer Lund hat Köln nicht nur einen Konkurrenten zu Lead Pacarada verpflichtet, sondern eventuell die Option eröffnet, dass Pacarada auf neuer Position aufläuft. 

Seit Ende der Saison war das Ziel des 1. FC Köln da. Man wollte einen neuen Linksverteidiger verpflichten. Nach dem Abgang von Finkgräfe war der Bedarf ungleich höher. Man benötigte eine Alternative zu Pacarada. Idealerweise jemanden, der ihn nicht nur herausfordert, sondern direkt in die Stammelf spielt. 

Im neuen System mit der Dreierkette ist auch links außen jedoch kein klassischer Linksverteidiger benötigt. Eher ein laufstarker Spieler, der die gesamte Flanke beackert und sich offensiv einschaltet. Sicherlich eine Rolle, die auch Pacarada bekleidet. In Maina aber auch Kaminski stehen im Kader allerdings Alternativen parat, die vor allem offensiv eine andere Power auf den Platz bringen. 

Was passiert mit Pacarada?

Lund dürfte hier gerade gegen qualitativ hochwertige Mannschaften umso wichtiger werden, da seine Stärken in der Defensive liegen. Da zusätzlich weiterhin Interesse an Köhn bestehen soll, ergibt sich die Frage, was das für Pacarada bedeutet. 

Eventuell verlässt uns der Stammspieler der letzten Saison doch noch. Oder er bekommt eine neue Rolle. Noch immer ist die Position des linken Verteidigers in der Innenverteidung vakant. Eine Rolle, die Pacarada in den letzten Testspielen bekleidet hat. Eine Position, die man ihm zutrauen könnte. Spätestens mit der Rückkehr von Pauli hätte Köln hier ein zumindest stabiles Duo. Was erstmal wichtig erscheint, da sich die Suche nach einem Linksfuß in den Innenverteidigung komplex und schwierig gestaltet. 

Vielleicht nimmt die Verpflichtung von Lund hier etwas Druck von Kessler, der trotzdem weiterhin nach einer großen Lösung auf dieser Position Ausschau halten muss. 

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