— weerke

switchh – Hamburgs neue Mobilität

Ich sage es immer wieder und bin es nicht leid es immer wieder zu wiederholen. Wer in Hamburg wohnt und lebt, der braucht in der Regel kein Auto. Sicherlich gibt es Ausnahmen, wenn man körperliche Behinderungen hat oder die Kinder täglich einmal fast komplett durch die Stadt fahren muss. Ansonsten kann man sich in der Hansestadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wunderbar fortbewegen. Kein Stress im Stau, dafür mehr Zeit für Lektüre oder ein kleines Nickerchen in der Bahn.

Ab dem 31. Mai 2013 wird die Fortbewegung in der Stadt noch flexibler. Dann tritt das neue Mobilitätskonzept switchh in Kraft. Hamburger Hochbahn AG, Car2Go und Europcar haben sich hier zusammen geschlossen, um den Umstieg von Fahrrad auf Bahn und Auto noch einfacher zu gestalten. Dafür benötigt wird dann die neue switchh Card, die man im neuen Servicecenter bekommt.

Danach hat man vollen Zugriff auf die öffentlichen Verkehrsmittel, sowie StadtRAD, car2go und Europcar. Als erster Knotenpunkt wird ein Bereich am Berliner Tor eingerichtet. Dort finden sich dann Fahrradstellplätze sowie Parkplätze für car2go und Europcar.

Die Kosten für switchh belaufen sich auf monatlich 10 Euro. Dafür erhält der Kunde eine 10 Euro günstigere Registrierungsgebühr für car2go sowie einen Rabatt in Höhe von 20,- Euro bei jeder Reservierung über Europcar. Gleichzeitig werden im Monat 60 Freiminuten gut geschrieben. switchh ist für Besitzer von HVV-Proficards, -Abos und -Semestertickets nutzbar.

Über eine App lassen sich aktuelle Verbindungen sowie die günstigsten übergreifenden Informationen abrufen. Zudem ist hier auch myTaxi implementiert. switchh ist vorerst als Pilotprojekt für zwei Jahre angelegt. In dieser Zeit sollen weitere switchh-Orte erschlossen werden. Nach Wandsbek-Mark befinden sich auch Saarlandstraße, Kellinghusenstraße, Schlump, Altona, Harburg und Bergedorf in den Überlegungen.

[Fotocredit: Hamburger Hochbahn]