— weerke

Pohlmann – Zwischen Heimweh und Fernsucht

Hier stellen wir regelmäßig (wöchentlich?) Hamburger Künstler vor. Wir beginnen erstmal mit (für den Hamburger Raum) bekannteren Künstlern, aber Ziel ist es hier auch Newcomer vorzustellen. Wer also einen Tipp hat, immer her damit!

Ingo Pohlmann ist einer der sympathischsten Musiker ever ever. So unglaublich bodenständig und voller Humor. Ein Typ, mit dem ich mich direkt an die Bar setzen und ein Bier trinken würde. Und ein Typ, der das gern nehmen würde. Nicht wegen des Bieres, sondern weil er unkompliziert ist. Seine Konzerte sind deshalb auch immer eine Mischung zwischen einem Treffen mit Freunden und lockerer musikalischer Untermalung und jeder Menge Witz.

Fotocredit: Ben Wolf
via http://www.pohlmann-music.de/presse.php

Dabei sind seine Lieder eingängig und man geht immer beschwingt und bestens unterhalten raus. „Wenn jetzt Sommer wär“ ist sein größter Hit, der im Radio rauf und runter dudelte und den meisten bekannt sein dürfte. Aber sonst? Pohlmann fristet – warum auch immer – ein kleines Schattendaseins in der bundesdeutschen Musiklandschaft. Was aber als Fan durchaus positiv ist. So sieht man ihn beim Campusfestivals, am Elbstrand und in kleinen Bars und Musikkneipen. In der Bernsteinbar, wo er mit „Rock auf’m Hocker“ jeden letzten Mittwoch im Monat gejamt hat und dabei gern ein paar musikalische Gäste mitbrachte. Gibt es das eigentlich noch?


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