— weerke

Darf’s ein bisschen Schweden sein?

Also eines muss man IKEA ja durchaus zugestehen. Neben durchaus schönen (und oftmals preiswerten) Produkten sind sie auch noch zäh, hartnäckig und lass sich in ihrem Weg nicht beirren. Nachdem es wegen ihres Möbelhaus’ in Altona immer wieder Probleme gab und gibt, bleibt die Hansestadt auch weiterhin ein wichtiger Standort für die Schweden.

Andere Unternehmen hätten vielleicht trotzig reagiert. Wenn man uns hier nicht haben mag, dann gehen wir woanders sind. Denn IKEA bringt ja durchaus Steuern und Arbeitsplätze in die Stadt. Demnächst vielleicht noch mehr als bisher. Zu den zwei vorhandenen Möbelhäusern sowie der neuen Filiale in Altona möchte das schwedische Möbelhaus einen eigenen Stadtteil errichten.

Bildquelle: IKEA / Helmut Stettin
http://www.ikea.com/ms/de_DE/about_ikea/newsroom/press_images/pr_img_eh.html

Bereits für London ist ein Projekt geplant und in Hamburg soll ein weiteres IKEA-Viertel hinzu kommen. Dazu sucht der Konzern jedoch noch nach einem idealen Standort. Idealerweise natürlich citynah. Oder aber in der Nähe des Flughafens. So berichtet es das Hamburger Abendblatt.

Ein großes Areal in der Stadt können sich die Planer sicher abschminken. Deshalb dürfte es maximal rund um den Airport entstehen. Mindestens fünf Hektar groß muss die Fläche sein. Gern auch mehr. In London wurde ein elf Hektar großes Gelände gefunden, wo in den nächsten fünf Jahren Wohnungen, Büros, Hotels und Gewerbeflächen entstehen. Auch in Hamburg soll ein neues Viertel für tausende Menschen entstehen.

Mal sehen, ob man fündig wird und welche Probleme dann auf die Schweden zukommt.