— weerke

Wohnen statt arbeiten

Das Thema geistert schon etwas länger durch Hamburg und wird nun wohl richtig angepackt. Da immer mehr Büros leer stehen, dafür aber Wohnungen fehlen, werden immer mehr Büros umgebaut oder Büroprojekte eingestampft, um Platz zu machen für neue Wohnhäuser. Dadurch ergeben sich für (zahlungskräfitge) Mieter teils interessante Möglichkeiten. Das große Loft in der Hamburger City ist keine reine Utopie.

Fotocredit: SXC.hu

Wohnen in St. Georg und der Altstadt wieder möglich. Dabei sollte aber klar sein, dass die neuen Wohnungen nicht der Gutmütigkeit der Bauherren geschuldet sind, sondern wirtschaftliche Gründe in sich tragen.

Der hohe Büroleerstand macht Neubauten wenig rentabel – und Wohnungsbau ist wegen der hohen Mieten attraktiv wie nie.

Hunderte neue Wohnungen sollen so in zentraler Lage entstehen. Bis zu 1.500 neue Wohneinheiten könnten es in den nächsten Jahren werden. In St. Georg neben dem Atlantic soll ein kleines eigenständiges und lebendiges Viertel (Alstercampus) entstehen mit Wohnungen, Kneipen und Geschäften.