— weerke

Miese Masche der SAGA?

Das städtische Wohnungsunternehmen rückt sich mal wieder selbst in ein schlechtes Licht.
Diesmal geht es um die Elbtreppen.
Häuser an der Elbtreppe? War da nicht bereits schon alles geklärt?

Eigentlich ja. Das war auch alles unmussverständlich, aber jetzt fährt die SAGA GWG seinen eigenen, harten Weg weiter.

Seit Jahren wird bereits darüber gestritten, wie es mit den traditionellen, aber ziemlich mitgenommenen Häusern weitergehen soll. Für die SAGA war die Geschichte klar. Die Häuser sollten abgerissen werden. Doch ein Hamburger Bürgerbegehren konnte den Abriss stoppen. Über 11.000 Bürger unterschrieben für den erhalt der Gebäude und eine Sanierung.

Die Bewohner wurden hierfür in Mietwohnungen untergebracht, um die Sanierungsarbeiten durchführen zu können. Das scheint jedoch nur ein mieser Trick gewesen zu sein, um die Bewohner aus den Häusern zu bekommen.

Denn jetzt verkündete die SAGA erneut, dass die Häuser wegen der schwierigen Hanglage abgerissen und dann neu errichtet werden sollen.

„Hier würde dann ein Bürgerbegehren regelrecht ausgehebelt, das machen wir so nicht mit“, sagt dann auch Mark Classen, Vizefraktionschef der SPD in der Bezirksversammlung Altona.

Denn die Gefahr ist groß, dass die Mietpreise nach dem Neubau extrem angehoben werden. Kritiker befürchten eine Verdopplung bis zum vierfachen Mietpreis.

Die SAGA GWG hat nach dem Bürgerbegehren eigentlich keine rechtliche Grundlage, versucht seinen Standpunkt aber rigoros durchsetzen zu wollen. Die Diskussionen um die Elbtreppen dürften also weitergehen.