— weerke

Der Müll mit den Eimern

Ich bin jetzt nicht unbedingt der große Umweltschützer. In Hamburg halte ich es seit Jahren eigentlich auch nicht so sehr mit Mülltrennung. Lediglich, wenn ich einen großen Batzen Papier habe, der weg muss, wird der in der richtigen Tonne entsorgt. Glasflaschen landen in der Regel auch im Glascontainer. Kleine Gläser jedoch nicht. Das ewige Gerücht, dass in Hamburg eh der gesamte Müll in der Müllverbrennungsanlagelandet, tut sein übriges dafür.Ich finde es trotzdem gut, dass die Hansestadt, nicht nur als Umwelthauptstadt um unsere Natur besorgt ist und verschiedene Tonnen anbietet. Auch auf Bahnsteigen finden sich genügend Mülleimer, in denen man sich seines Abfalls entledigen kann. Warum das einige Leute einfach nicht hinbekommen, steht auf einem anderen Zettel.

Wenn ich auf Bahnsteigen etwas wegwerfe und dort diese viergeteilten Mülleimer stehen, sieht man mich schon mal einmal im Kreis laufen, um die Zeitung auch wirklich ins Papierloch zu werfen. Nur leider stehen kaum noch diese All-in-One-Eimer auf den Bahnsteigen.

Stattdessen sind überall verteilt einzelne Mülleimer angebracht. Was an sich auch kein Problem darstellt. Allerdings sind auch diese meistens mit einem farbigen Aufkleber versehen. Blau steht beispielsweise für Papier. Rot für Restmüll. Gelb bedeutet Plaste. Das Problem dabei: Die Eimer stehen in vielleicht 50 Metern Entfernung zueinander. Was bedeuten kann, dass ich über den gesamten Bahnsteig laufe, um meinen Müll im richtigen Eimer zu entsorgen.

Wer macht das? Ihr etwa? Ich nicht!

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