— weerke

Sollten 16-jährige wählen gehen?

Die GAL wagt einen neuen Vorstoß. Sie will einen Gesetzesentwurf durchbringen, der die Altersgrenze für Wahlen von 18 auf 16 Jahre verringert. Eine Zweidrittelmehrheit ist im Senat dafür nötig. Neben GAL haben SPD und Linke den Antrag begrüßt. Die CDU spricht sich dagegen aus. Es gibt Pros und Cons für ein Wahlrecht ab 16 Jahren.

Für ein Wahlrecht ab 16 Jahren

Jugendliche könnten somit früh an politische Aktionen beteiligt werden. Der Politikverdrossenheit könnte somit entgegen gewirkt werden.

Vom Gefühl her, werden Jugendliche immer früher erwachsen und dieser Entwicklung sollte man Rechnung tragen.

25.000 junge Hamburger hätte somit ein Stimmrecht, wenn es um ihr Leben in Hamburg geht und damit auch jugendliche Probleme beeinflussen.

Gegen ein Wahlrecht ab 16 Jahren

Politikverdrossenheit herrscht unausweichlich. Die Frage ist, ob die Jugendlichen überhaupt wählen wollen.

16-jährige sehen noch nicht das große Ganze und können leichter beeinflusst werden.

Die Zahl der 16 bis 18-jährigen in Hamburg macht unter den Wahlberechtigten ohnehin nur 2 Prozent aus, die dann nicht so gravierend viel verändern.

Und nun?

Genau abwägen, überlegen und über die Ländergrenzen schauen. In Bremen dürfen am 22. Mai 16- und 17-jährige erstmals bei einer Landtagswahl in Deutschland ihre Stimme abgeben. Die Erfahrungen dürften auch in Hamburg weiterhelfen.

Zudem finde ich es durchaus positiv, dass die nächsten Wahlen 2014 Bezirksversammlungen sind. Das wäre ein guter kleiner Testlauf, um zu entscheiden, ob U18-Wähler auch bei der Bürgerschaftswahl 2015 Kreuze machen dürfen.

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