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Wohnen und Stiftung unterstützen

Es gibt sie noch, die guten Menschen. Ein Vater eines Kindes mit Downsyndrom leitet aktuell das vielleicht spannendeste und zweifelsohne sozialste Bauprojekt Hamburgs. Zwischen Heinrich-Hertz-Straße und Averhoffstraße entstehen in den nächsten Monaten und Jahren Luxuswohnungen. 66 an der Zahl auf einem Areal von 16.000 Quadratmetern. Eingebettet in eine grüne Oase.

An sich nichts ungewöhnlichstes.

Aber der Architekt ist auch gleichzeitig Mitbegründer und Vorstand der Kesting-Fischer-Stiftung, die Kinder mit dem Downsyndrom unterstützt. Deshalb steht das Bauprojekt auch unter diesem Stern.

Die gesamten Erlöse, die mit den exklusiven Zwei- bis Fünfzimmerwohnungen erwirtschaftet werden sollen später der Stiftung zu Gute kommen. Gleichzeitig werden eine Kindertagesstätte, Wohnungen für die Kinder und eine “Schule nach der Schule” errichtet. In der Schule sollen die Jugendlichen nach dem Verlassen der zehnten Klasse weiter gefördert werden. So sollen Kinder mit Downsyndrom eingesetzt werden, um de Parkanlage zu pflegen.

Noch in diesem Jahr werden die Arbeiten an den ersten vier Gebäude mit ihren Loggias, Terrassen und begrünten Dächern beginnen. 2012 soll der Bau weiterer zwei Häuser folgen.

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