— weerke

Olaf Scholz gegen Laufzeitverlängerung

Die schrecklichen Bilder und Nachrichten aus Japan bestimmen aktuell die Schlagzeilen. Das asiatische Land hat nicht nur mit den direkten Folgen des Erdbebens und des Tsunamis zu kämpfen, sondern steht direkt vor einer noch viel größeren Katastrophe, die sich dann auch auf die umliegenden Regionen und Ländern auswirken wird. Ein Atomkraftwerk droht zu explodieren, was das Freisetzen von radioaktiver Strahlung zur Folge hätte.

Dadurch wird auch in Deutschland eine ewige Diskussion neu entfacht. Die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken. Erst Ende letzten Jahres wurde eine Laufzeitverlängerung von acht bzw. 14 Jahren beschlossen. Auch Hamburg ist damit betroffen. Die AKW Brunsbüttel und Krümmel befinden sich in unmittelbarer Umgebung.

Ähnliche Katastrophen, wie aktuell in Japan hätten schwerwiegende Folgen für die Hansestadt. Deshalb hat der neue Bürgermeister Olaf Scholz jetzt das Wort ergriffen und sich gegen die Laufzeitverlängerung ausgesprochen.
„Es war ein Fehler, die Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke zu verlängern.“

Scholz würde sich einer Initiative gegen die Verlängerung anschließen. Das Bundesland Nordrhein-Westfalen hatte angedacht eine Bundesinitiative zu starten. Hamburg würde sich in diesem Fall anschließen.

Eine gute Entscheidung von Scholz. Denn mit Krümmel und Brunsbüttel stehen zwei der ältesten Atommeiler Deutschlands in der Nähe der Hansestadt. Die Gefahr, dass es in beiden Werken zu einem Unglück kommen könnte, ist durchaus gegeben.

Panikmache ist sicherlich unangebracht, aber es müssen endlich klare Regelungen gefunden werden, wie die Energie ohne die AKWs erzeugt werden können.

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