Wie sich das Team unter einem neuen Trainer verändern könnte

Die große Trainerdiskussion ist da.
Das sind halt die Mechanismen.
So schnell geht es.
Beierlorzer schien zum Anfang einen guten Eindruck zu hinterlassen.
Nun fehlen die Ergebnisse und ihm die Argumente.
Auch – und vor allem – da man keine Entwicklung sieht. Manche Spieler sind in den letzten Wochen sogar schlechter geworden – liegt das nur am Druck?
Zusätzlich haben wir das warnende Beispiel der letzten Saison. Es will keiner zu spät agieren.

Das Problem bei all der Diskussion: Welche Alternativen haben wir?
Labbadia? Der würde vielleicht sogar den Klassenerhalt problemlos hinbekommen. Und dann?
Roger Schmidt? Um Gottes Willen!
Ich habe die Überlegung bei Twitter rausgehauen, dass man es vielleicht doch nochmal konsequent mit Pawlak, Schmid und/oder Ruthenbeck probieren könnte. Aber das wäre ein Experiment, das man sich nicht zutrauen dürfte.

Denn eine Frage steht im Raum: Perspektive oder Erfahrung?
Das gilt für den Trainer als auch für den Kader.

Und im Kader wüsste ich nicht, ob mir die Erfahrung lieber wäre.

Generell würde ich hier gern immer Katterbach (wenn er von seiner Verletzung zurück kommt) sehen. Churlinov auch gern mal über mehrere Spiele.
Aber brauchen wir nicht eher Erfahrung?
Erfahrung, die wir aktuell kaum haben… und im Winter nachkaufen müssten?

Was könnte ein neuer Trainer hier einbringen und ändern?

Sturm
Terodde ist aktuell noch am gefährlichsten. Ich verstehe sogar, dass man ihn von Beginn an spielen lässt.
Cordoba hat sicher all sein Selbstvertrauen nach der bärenstarken Zweitligasaison schon wieder verloren. Ihn müsste man aufbauen. Er bräuchte einen Brustlöser. Oder er ist wirklich der „Maximal 5 Saisontore“-Stürmer, den wir damals geholt haben.
Modeste muss sich als Joker präsentieren und damit seinen Instinkt wiederfinden.

Mittelfeld
Louis Schaub ist für mich gesetzt. Seine Kreativität und seinen Willen Tore vorzubereiten und zu erzielen brauchen wir. Der Junge ist Gold wert.
Kainz wäre die erfahrene Komponente. Drexler bringt Sachen mit, die gut tun. Schindler schwankt zu sehr.
Churlinov wäre hier auf dem Flügel das unbekümmerte Element. Aber traut sich das ein neuer (externer) Trainer den einfach zu bringen?

Defensiv muss man auf Verstraete und Skhiri setzen nach dem Saisonstart. Die harmonieren und tun uns gut.
Auch wenn das im Umkehrschluss bedeutet, dass der bundesligaerfahrene Kapitän Hector draußen sitzen muss (wenn er als Linksverteidiger nicht an Katterbach vorbei kommt).

Abwehr
Czichos ist vom alter her erfahren, aber bundesligatauglich sehe ich ihn nicht.
Im Gegenzug blutet mir das Herz umso mehr, wenn ich sehe, dass Mere komplett weg vom Fenster ist. Der steht sich selber im Weg und ruft sein Potenzial nicht mehr ab. Hier könnte ein neuer Trainer tatsächlich einen Wandel bringen.

Easy ist so talentiert und als junger Spieler verzeihe ich ihm auch Schwankungen. Aber aktuell geht es nur abwärts. Der Leistungsabfall ist schon heftig. Ich hoffe trotzdem sehr, dass stattdessen nicht auf die erfahrenere Karte Schmitz gesetzt wird.

Katterbach macht seine Sache besser als Hector. Jetzt fehlt er erstmal. Die Chance muss Hector ergreifen und wieder sein Topniveau erreichen. Ein neuer Trainer dürfte ihm ebenfalls gut zu Gesicht stehen – leider. Denn Katterbach wäre damit erstmal wieder außen vor.

Tor
Da haben wir eine Baustelle, aber keine Alternative.
Horn ist gesetzt, der Rest macht keinen Druck

Ich bin mir echt unsicher, ob ein neuer Trainer wirklich etwas ändern könnte. Es sei denn, die Mannschaft kommt echt nicht mit ihm klar. Dann muss er weg.
Ansonsten sehe ich für unsere talentierte Nachwuchsleute echt schwarz, da ein neuer Trainer sicher auf Erfahrung setzen würde.
Wäre nicht schön, aber kurzfristig effektiv.
Mittelfristig aber erneut ein Stillschritt.

andre080582

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